MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Champcar-Comeback in der Lausitz

Am 11. Mai gibt die amerikanische Champcar-Serie ihr zweites Gastspiel auf dem deutschen Eurospeedway, die Fahrer fiebern dem Event entgegen.

Nach den ersten drei Saisonrennen in den USA und Mexiko befinden sich die Champ Car-Teams in intensiver Vorbereitung auf die beiden europäischen Läufe Anfang Mai in Brands Hatch (Großbritannien) und am EuroSpeedway Lausitz.

Das Rennen rund 100 km südlich von Berlin wird das erste von insgesamt drei Hochgeschwindigkeits-Ovalrennen der Champ Car-Serie in der Saison 2003 sein und von allen Piloten mit Spannung und großer Vorfreude erwartet.

Der kanadische Starpilot Paul Tracy, Gesamtführender und der erste Pilot in der Champ Car-Geschichte überhaupt, dem ein Sieg in den ersten drei Rennen einer Saison gelang, freut sich besonders auf den deutschen Lauf. Mit der emotionalen Premiere der German 500 im Jahr 2001 verbindet Paul Tracy gute Erinnerungen, wie er im Rahmen einer Pressekonferenz in Long Beach, Kalifornien, USA, mitteilte:

"Wir kehren an eine fantastische Anlage zurück. Als wir im ersten Jahr am EuroSpeedway Lausitz waren, erlebten wir über 80.000 begeisterte Fans auf den Tribünen. Ich freue mich darauf, all diese deutschen Fans wiederzusehen und auf diesem spektakulären Oval zu fahren. Wir werden dort ein wirklich spannendes Rennen bieten."

Das Team Player's/Forsythe Racing, für das neben Paul Tracy auch der Kanadier Patrick Carpentier startet, testete in der vergangenen Woche auf dem 1,5-Meilen-Oval in Homestead, Florida. Eine Besonderheit des deutschen Ovalrennens wird sein, dass die Champ Cars erstmals nicht mit einer speziellen Ovalkonfiguration, sondern mit den gleichen Heck- und Frontflügeln starten werden, wie auf dem Grand Prix-Kurs in Brands Hatch nur wenige Tage zuvor.

"Die Tests verliefen sehr gut, obwohl das Homestead-Oval den EuroSpeedway Lausitz mit seinen längeren Geraden und engeren drei Kurven nicht exakt simulieren kann", so Patrick Carpentier. Nach diesen Ovaltests mit der ungewöhnlichen Fahrzeugeinstellung erwartet Carpentier ein packendes Rennen in der Lausitz:

"Es wird extrem spannend für die Fans in Europa, da wir mit der Flügeleinstellung für Grand Prix-Kurse wesentlich höhere Kurvengeschwindigkeiten auf dem 2-Meilen-Superspeedway erreichen werden als in 2001. Das verspricht wirklich rundenlange Duelle Seite an Seite und wohl unendlich viele Positionskämpfe bis ins Ziel."

Auch Bruno Junqueira (Brasilien), Star des von Hollywood-Legende Paul Newman mitgeführten Newman/Haas-Teams, sieht dem deutschen Lauf mit Spannung entgegen:

"Der EuroSpeedway Lausitz ist eine großartige Rennstrecke. Es ist gut, dass die Champ Car-Serie in dieser Saison auf drei Ovalen antritt. Der Wechsel zwischen Grand Prix-Kursen, Stadtkursen und Ovalkursen macht den Reiz unserer Meisterschaft aus. Ich freue mich sehr auf die großartigen Fans in England und Deutschland - es ist für uns alle etwas Besonderes in Europa zu fahren. Viele von uns haben dort ihre Karriere begonnen. Wir werden zwei Rennen vor einem tollen Publikum haben".

Meisterschaftsleader Paul Tracy erwartet zudem ein sehr anspruchsvolles Rennen im Lausitzer Oval, dass von den Fahrern und Teams viel abverlangt: "Jede der drei Kurven unterscheidet sich sehr von den anderen. Die letzte Kurve, der Coca-Cola-Turn, ist die schnellste. Auf dieser Strecke das Fahrzeug optimal vorzubereiten, ist keine leichte Aufgabe. Das wir dieses Jahr mit dem Grand Prix-Kurs-Paket fahren werden, wird es uns erlauben, mit der Nase am Heck des Vordermanns zu fahren, mit vielen Überholmanövern und Positionskämpfen. Ich kann's kaum erwarten".

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Fernando Alonso verzichtet in Japan auf ein Training - Aston-Martin-Ersatzpilot Jak Crawford bekommt beim Honda-Heimspiel in FT1 am Freitag eine Chance

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

GP von China: Bericht

Antonelli feiert ersten Sieg

Andrea Kimi Antonelli gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen vor George Russell und den erneut heiß kämpfenden Ferraris - Komplettes McLaren-Debakel ohne Rennstart

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut