MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport-News

Ein Nachwuchs-Team will hoch hinaus

Unternehmer Dietmar Brückl, Motorsportler Stefan Eichhorner und Schauspieler Tobias Moretti präsentieren ihr ambitioniertes Nachwuchs-Team.

Dietmar Brückl, Stefan Eichhorner und Tobias Moretti – drei Namen, eine gemeinsame Leidenschaft - Motorsport.

Dietmar Brückl und Stefan Eichhorner, beide schon seit Jahren im Rennsport aktiv, schmiedeten schon seit längerem Pläne für ein eigenes Rennteam.
Im Lauf der Zeit wurden die Gespräche intensiver, die Vorgaben klarer, wurde aus der ursprünglichen Idee mehr und mehr Realität.

Gleichzeitig hatte der Schauspieler Tobias Moretti unter Mithilfe von Dietmar Brückl seine ersten Gehversuche im Motorsport als Gaststarter im Porsche Supercup erfolgreich hinter sich gebracht und somit stand fest – zu dritt geht’s noch besser, wird das zukünftige Team noch schlagkräftiger.

Also wurde nicht lange gezögert und so wurde innerhalb weniger Monate aus einer Vision ein Ziel: B.E.M. – Racing, das neue Rennteam aus Tirol.

Tobias Moretti zu seiner Rennsport-Leidenschaft:
In meiner Kindheit, während der 60er und 70er Jahre, hat die Formel 1 noch das Erbe des archaischen Rennsports dargestellt, sozusagen die Königsdisziplin von mobilem Kampf. Wenn man einmal mit dem Virus infiziert ist, ist es schwierig, von dieser Dramatik wieder loszukommen. Am faszinierendsten ist der Rennsport für mich eigentlich immer dann, wenn junge Talente Unruhe in die etablierte Szene bringen. Der archaische Charakter des Sports, der (Wett-)Kampf-Charakter darf nicht verloren gehen.

Stefan Eichhorner ist für Logistik und Organisation verantwortlich:
Was für mich bei B.E.M. – Racing neu ist, ist einerseits die Tatsache, dass ich mich nun auch mit den Besonderheiten des Rundstrecken-Rennsportes befassen muss und andererseits die Aufgabe, mit einem Team bei Null zu beginnen, d.h. die komplette Infrastruktur, man-power usw. aufzubauen. Dies alles ist eine reizvolle Herausforderung, die ich gerne annehme.

Teambesitzer Dietmar Brückl zu den Zielen:
Unsere Aufgabe wird es sein, die bei B.E.M. - Racing unter Vertrag stehenden jungen Motorsportler so zu unterstützen, dass sie langfristig betrachtet in dieser Sportart ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Dabei muss es nicht einmal die Formel 1 sein, auch in anderen Motorsportkategorien wie dem Porsche Supercup, der Tourenwagen-Europameisterschaft, den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) oder den Sportprototypen (24h Le Mans) kann man mit der entsprechenden Leistung gutes Geld verdienen.

Die Piloten

Conny Kenner, Tobias Tauber, Tobias Rauch und Martin Brückl werden im Rahmen der Österreichischen Rennwagenmeisterschaft die „AUSTRIA FORMEL MASTERS“ bestreiten.

Diese Rennserie wurde für Fahrzeuge der ADAC Formel Junior bis Baujahr 2001 ausgeschrieben, um dem Nachwuchs kostengünstige Rennautos anbieten zu können.

Diese Fahrzeuge besitzen ein Kohlefaser-Monocoque, ein sequenzielles Schaltgetriebe sowie Front- und Heckflügel. Dies bedeutet, dass diese Fahrzeuge einerseits genauso sicher sind wie größere bzw. teurere Formelfahrzeuge und andererseits für den Fahrer eine breite Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten für mechanischen Grip (Fahrwerk, Stoßdämpfer) bzw. aerodynamischen Grip (Flügeleinstellungen) bieten.

In der Saison 2003 sind derzeit 15 Fahrer bzw. Fahrerinnen fix eingeschrieben. Apropos Fahrerinnen, 2002 gewann mit Ina Fabry aus Deutschland eine schnelle Lady den Titel der AUSTRIA FORMEL MASTERS.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

Ferrari hat die Konkurrenz am Freitag in Ungarn deutlich hinter sich gelassen und die Favoritenrolle übernommen - Unfall von Franco Colapinto sorgt für Rot

Domenicali nennt Perspektive

Formel 1 vor Deutschland-Comeback?

Die Formel 1 prüft eine Rückkehr nach Deutschland: Doch zwischen ersten Gesprächen und einem tatsächlichen Comeback liegen noch erhebliche Hürden

Hamilton kritisiert Softwareabhängigkeit

"Das ist wirklich frustrierend"

Der siebenmalige Weltmeister sieht die Formel 1 auf dem falschen Weg - Hamilton erklärt, warum Softwareprobleme und Energiemanagement den Sport verändern

Mitten in den Sommerferien wird die MJP-Arena erneut zum österreichischen Rallycross-Mekka. Mit gleich drei mitteleuropäischen Serien dürfte das Fahrerlager der Kultstrecke aus allen Nähten platzen. Mittendrin: Die Lokalmatadore aus dem Waldviertel.

F1-Boss kontert Kritik

"Niemanden interessiert es!"

Sollte die Formel 1 in der TV-Übertragung darüber informieren, wenn bei einem Auto die Batterie leer ist? - Stefano Domenicali will neue Fans der Serie nicht überfordern