MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Was wirklich los ist, sehen wir erst nächste Woche“

Norbert Siedler ließ mit guten Zeiten bei Testfahrten in Albacete aufhorchen, nächste Woche kommt's zum Vergleich mit Gene, Burti & Co.

Zum Abschluss der zweitägigen Testfahrten in Albacete sorgte Norbert Siedler bei seinem neuen Arbeitgeber „Zele Racing“ heute noch einmal für ein Stimmungshoch.

„Norberts Zeit von 1.18.59 hätte noch 2002 für die Pole Position gereicht“, lobte Teamchef Michael Zele abschließend, „und die Bedingungen waren heute keinesfalls so gut wie gestern.“

Wie der 20jährige Wildschönauer seinen Einstand beurteilt und was er von den „Kollektivtests“ in Jarama erwartet, hat er im Interview verraten:

Zwei problemlose Testtage mit einer starken Rundenzeit zum Abschluss. Hast Du selbst mit diesem tollen Einstand gerechnet?

Es war gut, nach über drei Monaten wieder in einem echten Rennwagen zu sitzen. Mit den Rundenzeiten bin ich zufrieden, aber was wirklich Sache ist sehen wir erst nächste Woche in Jarama.

Was erwartest Du vom ersten direkten Vergleich mit Leuten wie Marc Gene oder Luciano Burti, die gerade aus einem 900 PS starken Formel 1 heraus geklettert sind?

Wir werden es sehen, aber es ist auf jeden Fall gut, sich mit solchen Leuten messen zu können. Ich habe gehört, dass insgesamt sechs bis sieben Fahrer mit Formel 1 Erfahrung bei den Teams im Gespräch sein sollen. Vielleicht wird einer davon sogar mein Teamkollege.

Apropos Formel 1: Hast Du etwas vom ersten Qualifying in Melbourne mitbekommen?

Leider nur sehr wenig. Hoffentlich können wir hier in Albacete noch einen Fernseher ergattern, damit wir vom zweiten Zeittraining und vor allem vom Rennen etwas mitbekommen.

Zurück zur World Series: Was steht für Dich in den nächsten Tagen auf dem Programm?

Wir bleiben bis zum Wochenende noch hier und fahren am Montag weiter nach Jarama. Ich werde täglich trainieren und mit meinem Renningenieur noch einmal alle Daten durchstudieren.

Harvey Spencer (Anm. der Renningenieur) soll ja einmal der Chefmechaniker von Alain Prost und Nelson Piquet gewesen sein?

Das ist richtig. Später war er auch noch Renningenieur bei Brabham und bei March. Ich glaube, ich werde noch sehr viel von ihm lernen können.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Müssen über Strafen nachdenken"

Absichtliche DTM-Ausfälle am Samstag?

Absichtliche Ausfälle am Samstag sorgen in der DTM für Ärger: Warum die Teams zu diesem Schritt greifen und welche Wege es gibt, das zu unterbinden

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs