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Sieg für Bobby Labonte

Der Routinier dominierte lange Zeit und konnte sich im letzten Teil des Rennens schließlich gegen Jeff Gordon durchsetzen.

Manfred Wolf

Eigentlich schien der Sieg von Labonte bereits festzustehen, nachdem der Chevrolet-Pilot seinen Markenkollegen Jeff Gordon 44 Runden vor Schluss die Führung abgenommen hatte.

Doch ein Motorschaden und anschließender Ausrutscher von Jeff Burton löste die letzte von sieben Gelbphasen aus – dadurch hatte Gordon die Möglichkeit, wieder auf Labonte aufzuschließen.

Überhaupt ging der hohe Speed des Rennens auf die Motoren, als Beispiel sie das Debakel von Roush-Racing erwähnt: Gleich drei der Roush-Piloten, nämlich Mark Martin, Kurt Busch und Jeff Burton musten mit Motorschäden ausscheiden.

Nach dem Restart drängelte sich Gordon auch in Führung, lange Zeit konnte er den Platz an der Sonne aber nicht genießen. Bobby Labonte schob sich (mit Blechkontakt) wieder an ihm vorbei und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab, 1.274 Sekunden betrug sein Vorsprung nach 325 Runden.

Doch Jeff Gordon war auch mit Platz zwei zufrieden, hatte die Saison für ihn doch so schlecht wie noch nie begonnen – in den ersten drei Rennen konnte er kein einziges Mal unter die Top-Ten fahren.

Platz drei eroberte Dale Earnhardt Jr., hinter ihm kam Matt Kenseth, der Sieger des letzten Rennens in Las Vegas, ins Ziel, Tony Stewart wurde Fünfter.

Damit hat Kenseth jetzt auch in der Meisterschaftswertung die Führung übernommen, Michael Waltrip, der als Führender nach Atlanta gekommen war konnte nie an der Spitze mitfahren, Platz 27 bedeutet in der Gesamtwertung einen Rückfall auf Platz drei hinter Tony Stewart.

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