MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ulm ohne Glück in Misano

Ohne Lohn blieben Anstrengungen und Einsatzwille von Robert Ulm beim Supersport-WM-Rennen in Misano.

Ein Sturz im Samstags-Qualifying machte einen Top Ten Startplatz zunichte. Robert Ulm holte in der kurzen noch verbleibenden Zeit mit der Ersatzmaschine Startplatz 14.

Im sprichwörtlich heissen Rennen bei Temperaturen um die 35° Celsius gab es reichlich Ausfälle. Auch Robert Ulm war betroffen und rutschte sieben Runden vor Ende des Rennens auf Platz 14 liegend über das Vorderrad aus. Im Rennen hatte der Steirer sich schon auf Platz 10 vorgearbeitet. In der zweiten Hälfte des Rennens traten dann aber wie schon in Silverstone Grip-Probleme auf.

„Wir sind wohl vorbereitet nach Misano gekommen, das Klaffi Team hat wie immer sehr konzentriert gearbeitet und ein gutes Ergebnis war sicherlich drin, zumal ich die Strecke hier mag“, sagte Robert Ulm nach dem Rennen.

„Die Abstimmung mit abbauenden Reifen ist noch nicht gelungen. Bei nachlassenden Reifen habe ich Schwierigkeiten mit der Front der Honda. Ich habe dann mit vielen Rutschern zu kämpfen und verliere dadurch Zeit beim Beschleunigen. Mit hohem Kurven-Speed versuche ich die Zeit wiederzuholen. Das birgt natürlich ein höheres Sturzrisiko. An diesem Problem wird aber konzentriert gearbeitet. Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen“, erklärt ein zuversichtlicher Robert Ulm.

Das Rennen gewann Fabien Foret vor Katsuaki Fujiwara und Broc Parkes.

News aus anderen Motorline-Channels:

Supersport-WM: Misano

Weitere Artikel:

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

Auch Haas hat sein neues Formel-1-Auto bereits vor dem Barcelona-Test erstmals auf die Strecke geschickt - Oliver Bearman spulte in Fiorano die ersten Kilometer ab

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können