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Rallycross-ÖM: Melk

Saisonfinale auf dem neuen Wachauring

Das Saisonfinale der Rallycross-ÖM geht auf dem brandneuen Wachauring bei Melk über die Bühne, knapp 70 Starter sorgen für beste Action.

Leo Freistätter

Das traditionelle Saisonfinale auf dem Wachauring geht am 5. Oktober über die Bühne. Seit dem letzten Jahr hat sich dort einiges geändert. Unter der Schirmherrschaft des dreifachen Rallycross-Europameisters Franz Wurz entstand ein ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum und so nebenbei eine der modernsten Rennstrecken Europas.

Der MSRR Neulengbach als langjähriger Melk-Veranstalter, wird in Zusammenarbeit mit ÖAMTC Motorsport die Premiere inszenieren. Die Pläne sind ehrgeizig, schon im nächsten Juni soll die Europameisterschaft wieder in der Wachau stattfinden. Daher wird die Veranstaltung am kommenden Sonntag auch unter FIA-Beobachtung stehen.

Die Rahmenbedingungen sind optimal. Nicht nur die neue Anlage wird für Furore sorgen, auch das Starterfeld (mittlerweile sind 67 Nennungen aus fünf Nationen eingelangt) sucht in Österreich seinesgleichen. Das Interesse bei den Fans ist riesengroß, der mächtige Zuschauerdamm ist durchgehend begehbar und bringt einen tollen Überblick über die superschnelle Rennstrecke.

Unsere Hoffnungen in der Division 1 lasten auf den Schultern von Peter Ramler. Für den Obergrafendorfer ist Melk fast ein Heimspiel, mit einem Sieg könnte er bereits vorzeitig den Meistertitel holen. Neben der Konkurrenz aus dem eigenen Lager durch Alois Höller (Lancia Delta) und Franz Spitaler (BMW M3) werden vor allem die starken Tschechen dem Golf-Piloten das Leben schwer machen.

Im Laufe der Saison hat sich das Blatt eindeutig zu unseren Gunsten gewendet und so sind wir auch in anderen Divisionen und Klassen plötzlich voll im Titelrennen. Gerhard Schermann (Suzuki Swift) führt derzeit gemeinsam mit dem Tschechen Petr Bilek (Skoda Felicia) die Wertung im OSK-Pokal der zweiradgetriebenen Fahrzeuge in der Division 1 an.

Im OSK-Pokal der Division 2 liegt Christian Tuschel (Suzuki Swift) nur drei Punkte hinter der Spitzenreiterin Martina Koutná (VW Polo) aus Tschechien. Beide Titel könnten schon am Sonntag im direkten Duell vergeben werden.

Bliebe noch die Division 4 und hier ist zumindest sicher, dass der Titel in der Heimat bleibt. Markus Rumpler (Opel Kadett) führt derzeit mit nur einem Punkt Vorsprung auf Lokalmatador Peter Freinberger (BMW 325iX).

Für Spannung auf der Piste ist also gesorgt, der neue Wachauring wird seinen Teil für eine gelungene Premiere beisteuern.

Zeitplan Sonntag, 05.10.:
8.30 Uhr Training
11.00 Uhr Vorläufe
16.00 Uhr Finalläufe

Eintrittspreise: Erwachsene € 12,- / Familienkarte € 20,- /Jugendliche ab 15 J. € 8,-

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