MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alister McRae und sein Test-Jahr

Alister McRae bestätigt, dass er und sein Mitsubishi-Teamkollege Francois Delecour 2003 theoretisch auch bei anderen Teams fahren könnten.

“Ich weiß, dass ich in ein Auto einsteigen und so schnell wie immer fahren könnte – da ist es umso frustrierender, nichts tun zu können. Ich habe sogar die Möglichkeit für ein anderes Team zu fahren – davon würde Mitsubishi genauso profitieren, wie ich – aber bis jetzt hat sich noch nichts ergeben.“

“Meine heurige Aufgabe wird es daher sein zu testen. Aber ich würde, wie schon gesagt, jedes andere Angebot annehmen. Das Hauptproblem ist aber die derzeitige Situation in der WM. Es gibt kaum ein Team, das ein drittes Auto einsetzt. Und ich würde mich nie in ein Semi-Werksauto einkaufen. Es geht in der WM so knapp zu, da hast du ohne Werksauto keine Chance. Damit bist du nirgendwo.“

Und die Möglichkeiten sind wirklich äußerst begrenzt: Peugeot, Citroen und Ford sind bereits „ausgebucht“, bei Subaru hat man sich noch nicht entschlossen, ob man ein drittes Auto aus gegebenem Anlass einsetzen will, die gleiche Situation herrscht bei Hyundai.

Hyundai-Teamchef David Whitehead: „Das Problem ist, dass wir im Moment einfach nicht das Budget für drei Autos haben. Und wenn wir ein drittes Auto einsetzen, wird die Wahl wahrscheinlich auf Jussi Valimakii fallen, der regelmäßig einen privaten Hyundai in der WM einsetzen wird. Aber wie gesagt, das ist die jetzige Situation. Morgen kann es schon wieder anders aussehen…“

Während man bei Hyundai optimistisch ist, bald einen neuen Hauptsponsor präsentieren zu können, sieht die Situation für Alister McRae nach wie vor eher düster aus: „Zumindest die erste Saisonhälfte wird für mich nicht sehr arbeitsreich werden. Ich habe noch nichts über die Pläne von Mitsubishi erfahren, bei welchen Rallyes wir antreten werden. Aber ich hoffe doch, dass es bald soweit sein wird.“

Allgemein wird damit gerechnet, dass das Ralliart-Team zum ersten Mal bei der Türkei-Rallye Ende Februar auftauchen wird.

Ein anderer Mitsubishi-Pilot, dessen Zukunft bei dem japanischen Hersteller ebenfalls alles andere als feststeht, ist Jani Paasonen: „Ich weiß noch gar nichts. Ich habe zwar gehört, dass die Türkei-Rallye eine Möglichkeit ist, aber bis jetzt kann ich nur warten.“

Dass der junge Finne bei Mitsubishi bleiben möchte, daraus macht er kein Geheimnis: „Ich fühle mich im Team sehr wohl, ich würde gerne bleiben.“ Und im Gegensatz zu Alister McRae hat Paasonen schon seinen ersten Einsatz gehabt: In Finnland wies er F1-Champion Mika Hakkinen in die Kunst des WRC-Fahrens ein, damit der Lancer WRC bei der Arctic-Rallye heil bleibt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

"Was zum Teufel ist da passiert?"

Gaslys Monza-Wunder hielt nur kurz...

Von Pole gestartet und am Ende nur Siebter: Pierre Gaslys Monza-Wunder hielt nicht lange, doch gerade das macht seine Leistung am Samstag so verblüffend