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Rallye-ÖM: Burgenland

Weiter in Führung

Nach einer tollen Fahrt am ersten Tag wurde der Seat-Pilot Opfer der vereisten ersten Sonderprüfung am Samstag, dennoch gab’s Platz fünf in der Dieselwertung.

Nach einer überaus spektakulären OMV Burgenland Rallye geht das Rallyeteam Pfeiffenberger beim 3.Lauf zur Rallye ÖM, der Pirelli Lavantal Rallye (3.bis 5. April), als Führender in der Dieselwertung an den Start.

Während der Freitag noch Hoffnung auf einen Stockerlplatz in der Dieselwertung bot, waren Manfred Pfeiffenberger und Co-Pilot Markus Loidl am Samstag schon sehr glücklich überhaupt das Ziel zu sehen.

Mit nur 3 Zehntelsekunden Rückstand auf den drittplazierten Karim Pichler beendete das Rallyeteam Pfeiffenberger den ersten Tag der OMV Burgenland Rallye mit einem vierten Platz in der Dieselwertung. Am Samstag galt es also Karim Pichler vom Stockerl zu verdrängen, mehr wäre aus eigener Kraft in keinem Fall möglich gewesen, da die in Front liegenden Golf Kit Cars rund 100 PS stärker sind als der Seat Ibiza TDI-PD von Manfred Pfeiffenberger.

Die erste Sonderprüfung am Samstag brachte dann jedoch eine nicht vorhersehbare Wende. Da die Straßenbedingungen auf SP 7 das Befahren im Rallye Tempo nicht zuließen, wurde die Prüfung von der Rennleitung neutralisiert, wodurch alle Teilnehmer diese Sonderprüfung ohne Zeitdruck absolvieren konnten.

Obwohl sich Manfred Pfeiffenberger mit erhöhter Schrittgeschwindigkeit über die total vereisten Flächen tastete konnte er einen Absturz in einen Graben, bei dem der Seat schwer beschädigt wurde, nicht verhindern.

Zahlreiche Fans halfen zwar bei der Bergung, an eine rennmäßige Fortsetzung der Rallye – auf der noch zwei Sonderprüfungen bis zum nächsten Service zu absolvieren waren – war jedoch nicht zu denken.

Manfred Pfeiffenberger dachte trotzdem nicht ans aufgeben. Mit größter Vorsicht absolvierte er die folgenden Sonderprüfungen und musste sich mit einem beträchtlichen Zeitverlust ins Service schleppen.

Nur seinem professionell agierenden Team verdankt Manfred, dass das Auto innerhalb der Servicezeit wieder relativ flott gemacht werden konnte und belohnte diese Arbeit mit einem fünften Platz in der Dieselwertung und somit einer Führung in der Dieselklasse mit 8 Punkten vor dem Sieger im Burgenland, Andreas Waldherr.

Manfred Pfeiffenberger nach der OMV Burgenland Rallye:“ Das Auto ist stark beschädigt. In den nächsten drei Wochen müssen wir viele Technik- aber auch einige Karosserieteile tauschen, um im Lavanttal wieder angreifen zu können. Dabei freut es mich natürlich, dass ich die Führung in der Dieselwertung halten konnte. Mein ganzer Dank gebührt diesmal meinen Mechanikern, die ein kleines Wunder vollbrachten, indem sie den Seat trotz der groben Schäden wieder fahrbereit gemacht haben.“

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