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Defekt bei Wittmann, Baumschlager führt

Franz Wittmann verliert nach einem Defekt die Führung auf der 11. SP an Raimund Baumschlager, in der Gr.N dominiert Vorjahres-Sieger Gaßner.

Turbulent verlief die Schlussphase des ersten Tages der 21. Jänner-Rallye im Mühlviertel. Franz Wittmann/Heike Feichtinger die die Rallye mit einem Vorsprung von insgesamt 28,3 Sekunden Vorsprung auf Baumschlager beherrscht hatten, klagten vor der SP 10 mit einem plötzlich aufgetretenen Leistungsverlust an ihrem Toyota Corolla WRC. Dadurch gelang es Raimund Baumschlager/Ruben Zeltner (Mitsubishi) diesen Rückstand aufzuholen und nach der SP 11 in einen 16,9 Sekunden Vorsprung umzuwandeln.

Wittmann im Etappenziel in Pregarten: „Es gab im Auto plötzlich einen „Rucker“, der zu einem enormen Leistungsverlust führte. Darauf hin bin ich die letzten zwei Prüfungen sehr vorsichtig gefahren. Speziell am Start haben wir viel Zeit liegen gelassen. Die Zeit auf der SP 9 habe ich selbst durch falsche Reifenwahl vergeigt. Wir versuchen jetzt im Service alles zu tun um wieder volle Leistung zu bekommen. Gelingt dies nicht, so hat es keinen Sinn mehr morgen weiter zu fahren.“

Der neue Leader der Jänner-Rallye Raimund Baumschlager zum Führungswechsel: „Natürlich bin ich darüber happy, aber wenn Franz den Wagen wieder hinkriegt wird er uns morgen wieder überholen. Trotzdem freut es mich, daß wir von der Zeit her nicht sehr weit zurücklagen. Dies führe ich auf unser tolles Fahrwerk und auf die richtige Reifenwahl zurück.“

Auffallend in der Gruppe A die tolle Leistung des Oberösterreichers Markus Egger (Mitsubishi), der zur Halbzeit Dritter ist und in der Gesamtwertung an siebenter Stelle liegt.

Gaßner in der Gruppe N souverän

Großer Dominator in der Gruppe N ist Vorjahrssieger Hermann Gaßner, der dem Österreicher Beppo Harrach mehr als eine Minute abnehmen konnte. Harrach anerkennt die Leistung des Deutschen:

„Gaßner fährt für mich in einer anderen Liga. Wenn ich diese Zeiten erreichen würde, müßte ich weit über mein Limit gehen und das ist hier zu gefährlich.“ Dritter in der Gruppe N ist Walter Kovar vor Martin Zellhofer, der sich mit einer fulminanten Aufholjagd vom letzten Platz auf Rang Sechs in der Gesamtwertung nach vor schieben konnte.

Pfeiffenberger Top-Diesel

In der Dieselwertung ist der Weg nach dem Ausfall von Karim Pichler für Manfred Pfeiffenberger auf dem Seat Ibiza frei. Er führt mit mehr als 13 Minuten Vorsprung auf Peter Schauberger auf VW.

Gruppe N3

Bei den Fronttriebler führt Franz Schulz 30 Sekunden vor seinem Peugeot-Markenkollegen Heinz Jakobitsch, Dritter der ebenfalls auf Peugeot fahrende N3-Newcomer Marcus Leeb.

Stand nach der ersten Etappe (11 von 21 Sonderprüfungen):

1. Raimund Baumschlager/Ruben Zeltner A/D Mitsubishi 1:13:42,9 Std

2. Franz Wittmann/Heike Feichtinger A/A Toyota WRC + 16,9 Sek.

3. Hermann Gassner/ K.Thannhäuser D/D Mitsubishi 1.Grp N + 57,5 Sek.

4. Beppo Harrach/Michael Kölbach A/D Mitsubishi 2.GrpN + 2:13,7 Min

5. Walter Kovar/ Werner Kohlbacher A/A Mitsubishi 3.Grp N + 3:49,2

6. Martin Zellhofer/Franz Novotny A/A Mitsubishi 4.Grp N + 5:12,8

7. Markus Egger/Johann Königshofer A/A Mitsubishi + 5:14,5

8. Ernst Haneder/Harald Gottlieb A/A Mitsubishi + 7:56,6

9.. Roland Frisch/Andreas Steuer A/A Fiat Bravo + 11:26,2

10. Franz Schulz/Marko Papic A/A Peugeot 306 +12:37,3

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