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Rallye-ÖM: News

10 Fragen an Manfred Pfeiffenberger

Der Seat-Pilot über seinen ersten Rallye-Einsatz, motorsportliche Erfahrungen, seine Erwartungen an die kommende Saison und vieles mehr.

Wann war dein erster Einsatz in einem Rallye Auto und wie kam es dazu?

Schon als kleiner Bub konnte ich mich für die schnellen Autos und deren Fahrer begeistern. So bekam ich auch die Möglichkeit den Kartsport kennen zu lernen, in dem ich in weiterer Folge viele tolle Erfolge zu verbuchen hatte. Nach der Aufnahme in das österreichische Kart Nationalteam, wechselte ich im Mai 2001 in die Rallye Staatsmeisterschaft.

Konntest du schon zuvor Erfahrungen im Motorsport sammeln?

Wie bereits erwähnt kamen die meisten Erfahrungen aus dem Kartsport. Die schönsten dabei waren zum Beispiel ein 3. Platz am A1 Ring 1998, der Staatsmeistertitel im A1 Junior Racing College 2000 sowie die Aufnahme in das Kart Nationalteam.

Wer hat deine Aktivitäten zu Beginn unterstützt und wie hat deine Familie reagiert,
als du mit dem Rallye fahren begonnen hast?


Meine Familie war mir von Anfang an in punkto Rallyesport eine große Stütze, und sie waren auch immer stolz auf mich und meinen großen Ehrgeiz. So war es schließlich auch mein Vater, der mich so weit es ging unterstützt hat, und der mir auch in Zukunft tatkräftig zur Seite stehen wird.

Was erwartest du dir von der heurigen Saison?

In meinem zweiten Rallyejahr sind meine größten Erwartungen viel Erfahrung zu sammeln, die Rennen möglichst unfallfrei zu bewältigen, und den einen oder anderen Podestplatz zu erzielen.

Wen siehst du dabei als direkte Gegner?

Mein Hauptaugenmerk in der heurigen Saison ist auf jeden Fall die Dieselwertung. Dabei werden wie bereits im Vorjahr das Team von VW Motorsport sowie einzelne Fahrer der Fiat Stilo Trophy meine direkten Gegner sein.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Raimund Baumschlager?

Raimund Baumschlager war ein ehemaliger Arbeitskollege meines Vaters. Da ich Probleme mit dem Fahrwerk meines Fahrzeuges hatte, baten wir Raimund um Hilfe. Seit dieser Zeit ist er Berater in unserem Team.

Der Niederösterreicher Markus Loidl hütet bei dir den heißen Sitz. So ganz zufällig werden sich ein Salzburger und ein Niederösterreicher aber nicht getroffen haben. Wer hat euch beide zusammengebracht?

Meine Arbeitskollegin Cathi Schmidt (ÖAMTC Teesdorf) kennt Markus bereits länger, und wusste von seinem Interesse am Rallyesport. Dadurch kam die Zusammenarbeit zwischen Markus und mir zustande.

Wer ist dein Vorbild im Motorsport, sofern du eines hast?

Sebastian Loeb – jung, schnell, ehrgeizig.

Was machst du eigentlich in deiner Freizeit, wenn du mal gerade nicht im Rallyeauto sitzt?

Ich bin Angestellter beim ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum in Saalfelden, wo ich im Sekretariat und Veranstaltungsbereich tätig bin. Wenn dann noch Zeit bleibt widme ich diese dem Fitnesstraining und selten aber doch nütze ich sie um einfach auszuspannen.

Dein größter Wunsch für die motorsportliche Zukunft?

Mein größter Wunsch ist es gesund zu bleiben, den Spaß am Fahren zu bewahren, und viele tolle Ergebnisse zu feiern. Als größtes Ziel dabei habe ich mir vor Augen gesetzt, das Hobby zum Beruf zu machen.

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