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DTM: News

Eitel, Wonne, Sonnenschein

Die Werksfahrer Emanuele Pirro, Mattias Ekström und Tom Kristensen spulten mit dem neuen A4 DTM an fünf Tagen mehr als 1000 Testkilometer ab.

motorline.cc

Nach dem erfolgreichen Roll-out kurz vor Weihnachten und anschließenden Versuchen im Windkanal und auf einem dynamischen Fahrwerksprüfstand hat der Audi A4 DTM im spanischen Jerez seine erste Bewährungsprobe auf der Rennstrecke bestanden.

„Ich habe mich auf Anhieb wohl gefühlt“, erklärte Emanuele Pirro, der am Mittwoch als erster der drei Audi Piloten ins Cockpit des neuen A4 kletterte, nachdem er sich zuvor im Abt-Audi TT-R an die Besonderheiten eines DTM-Fahrzeugs gewöhnt hatte. „Der A4 macht viel Spaß. Das Auto ist gutmütig, man kann richtig attackieren. Nach der Sitzprobe in Ingolstadt hatte ich mir etwas Sorgen wegen der extremen Sitzposition gemacht. Aber beim Fahren war das überhaupt kein Thema.“

Ähnlich begeistert äußerte sich Mattias Ekström. „Schon nach 20 Runden habe ich mich im A4 DTM wie zu Hause gefühlt“, sagte der Schwede, der bereits seit drei Jahren DTM fährt und daher die besten Vergleichsmöglichkeiten hat. „Es gibt beim Fahren keinen konkreten Unterschied zum TT-R. Nichts ist wirklich anders, aber alles ist ein bisschen besser. Jedes Detail ist absolut professionell gearbeitet und vorbereitet worden. Die Mannschaft von Audi Sport hat bei der Entwicklung nichts dem Zufall überlassen. Natürlich ist es nach dem ersten Test zu früh, um das ganze Potenzial eines neuen Autos beurteilen zu können. Trotzdem bin ich mir sicher, dass meine Teamkollegen und ich mit dem A4 DTM noch sehr viel Spaß haben werden.“

Ekström fungierte in Jerez auch als „Fahrlehrer“ für die DTM-Neulinge Emanuele Pirro und Tom Kristensen. Der fünfmalige Le Mans-Sieger Kristensen schoss sich am Samstag mit dem TT-R ein, ehe er am Sonntag erstmals in den Audi A4 DTM stieg. „Wir haben alles durchgespielt: Training, Qualifying, Long-run, Starts, Boxenstopps - das volle Programm“, erklärte Kristensen. „Ich kannte die DTM ja bisher nur aus dem Fernsehen und wusste nicht, was mich erwartet. Nach diesem ersten Test ist mir wohler: Alles ist im grünen Bereich. Der Speed war auf Anhieb da, und ich weiß jetzt mehr über die DTM - zum Beispiel, dass ich wieder wie früher mit dem linken Fuß bremsen werde.“

Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich verfolgte die Testfahrten in Jerez vor Ort und kehrte zufrieden nach Ingolstadt zurück: „Der neue Audi A4 DTM lief problemlos und hat keinerlei Kinderkrankheiten. Wir haben das Auto in den fünf Tagen sehr gut kennengelernt und viele verschiedene Abstimmungsvarianten ausprobiert. Unsere Techniker haben sehr viele wertvolle Daten gesammelt, die uns bei der Weiterentwicklung helfen werden.“

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