MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Bridgestone wird auch in Malaysia gut sein"

Im Team von Sauber rechnet man mit einer Hitzeschlacht in Malaysia, Technik-Boss Willi Rampf rechnet mit einer guten Performance der Reifen.

„The world’s hottest race“ – der Große Preis von Malaysia verlangt den Formel 1 Fahrern mit seiner extremen Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen alles ab. Giancarlo Fisichella gibt gar zu: „Die Temperaturen sind mir zu hoch!“.

Entsprechend hat Josef Leberer, Fitness-Trainer bei Sauber-Petronas, ein umfangreiches Programm vorbereitet, damit seine Piloten das Rennen ohne große Schwierigkeiten überstehen können.

„Die physische Beanspruchung ist auf dieser Strecke gewaltig“, fuhr Fisichella fort. „Die meisten Kurven - das heisst mindestens drei Viertel davon - sind schnell, so dass die Fliehkräfte Nacken- und Schultermuskulatur stark belasten.“ Dennoch „mag“ der Italiener die Rennstrecke in Sepang und weiß, dass sich das C23-Paket „ständig verbessert“.

Gute Erinnerungen an Malaysia hat derweil Fisichellas Teamkollege Felipe Massa, der das Rennen 2002 – mit einem Sauber – auf dem sechsten Platz beendete. „Ich habe damals meinen ersten Weltmeisterschaftspunkt eingefahren“, sagte der Brasilianer. „Es gibt jede Menge schnelle Kurven und Richtungswechsel und das liegt mir. Sepang belastet die Bremsen weniger stark als Melbourne. Die Strecke verläuft eher fliessend, aber da es so heiss wird, braucht man dort gute Reifen und eine gute Fahrzeugbalance.“

Vergleichen kann Massa den aktuellen C23 nicht mit dem „alten“ C21. „Das ist eine ganz andere Welt, weil der Fortschritt sich innerhalb der Formel 1 selbst in zwei Jahren sehr schnell vollzieht“, machte Massa klar. „Ich denke, nachdem sich unsere Arbeiten am Setup immer mehr auszahlen, wird der C23 sehr gut auf die Strecke abgestimmt sein.“

In Sachen Technik liegt ein besonderes Augenmerk auf der Kühlung. Willi Rampf, Technischer Direktor, sagte: „Die ist kritisch“. „Wir müssen besonders im Rennen maximale Kühlleistung erzielen und darüber hinaus für den ‚Notfall' noch gewisse Kühlreserven aus der Westentasche zaubern können. Der C23 wird in Sepang mit ähnlichen Komponenten wie in Australien antreten, denn zwischen den Rennen hatten wir keine Zeit für Tests."

"Zudem kommen die ersten im neuen Windkanal in Hinwil entwickelten Teile erst in Imola zum Zuge. Insgesamt erfordert Sepang ein hohes Mass an Traktion, worauf sich die mechanische Abstimmung richten wird. Aufgrund der vielen schnellen Kurven ist ausserdem Stabilität in Verbindung mit gut ausgewogenem Fahrzeug-Handling sehr wichtig."

"Angesichts der hohen Asphalttemperaturen sind auch die Reifen stets ein Thema, aber wir sind zuversichtlich, dass Bridgestone wie in Melbourne gute Reifen liefern wird. Da die Regenwahrscheinlichkeit hoch ist, müssen wir auch auf eine Regenabstimmung vorbereitet sein.“

In Melbourne war Sauber mit der Performance in der zweiten Rennhälfte zufrieden und nun wollen die Schweizer „ihr bestes tun, um vor Sponsor Petronas gut abzuschneiden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord