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"Ich hab den gleichen Speed wie Michael"

In seiner Heimat Brasilien zu gewinnen, ist nur ein Ziel von Rubinho, der Brasilianer möchte gegen Michael Schumacher den WM-Titel holen.

Bei bislang elf Heimrennen kam Rubens Barrichello erst ein einziges Mal ins Ziel. Vor seinem 2004er Gastspiel in seiner südamerikanischen Heimat am nächsten Wochenende hat Rubinho deswegen nur ein Ziel: „Ich will ins Ziel kommen und endlich zum ersten Mal in meiner Heimat gewinnen. Neben dem WM-Titel ist das mein allergrößter Traum. Ich möchte am Sonntag in Sao Paulo siegen. Das ist mein Herzenswunsch.“

Und während Rubens in dieser Saison erst einmal ausfiel, nämlich nach der Kollision mit David Coulthard am letzten Wochenende in Suzuka, möchte er nach dem Erreichen des einen Zieles, dem Heimsieg in Interlagos, im nächsten Jahr auch das zweite Ziel in Angriff nehmen: Den WM-Titel.

„Das ist keine Phantasie, sondern absolute Realität“, betont Barrichello in der Bild-Zeitung. „Ich will bei Ferrari gegen ihn Weltmeister werden. Schon nächstes Jahr greife ich Michael wieder an! Ich höre erst auf, wenn ich erkenne, daß Michael besser ist als ich. Bisher ist das nicht der Fall. Ich habe den gleichen Speed wie Michael.“

Warum hat der amtierende Champion dann 13 und Rubens nur zwei Rennen in diesem Jahr gewonnen? „Ich bin überzeugt davon, daß Michael und ich während der Saison völlig identisches Material zur Verfügung haben“, wischt der Brasilianer jegliche Nummer 1b Diskussionen vom roten Tisch. „Der Unterschied ist nur, daß Michael schon länger bei Ferrari ist, mehr Leute um sich und damit eine etwas engere, psychologische Verknüpfung zum Team hat.“

Entsprechend betont Barrichello mehrfach, dass er seit Schumachers Titelgewinn in Spa-Francorchamps nun selbst „mehr Unterstützung“ im Team erhält. Einen Befehl den Deutschen nicht zu überholen hat er hingegen nicht. „Das hat nichts mit Erlaubnis zu tun. Vielmehr mit Zufall und eben etwas mehr Unterstützung...“

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