MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schlägt BAR schon am Nürburgring zu?

Mit ein bisschen Glück ist Ferrari nicht unschlagbar – meint zumindest BAR-Teamboss David Richards in einem aktuellen Interview.

Vor dem Europa GP stellte sich BAR-Teamboss David Richards den Fragen unserer Kollegen von f1welt.com und definiert dabei das neue Kräfteverhältnis in der Formel 1.

Während die, bei den ersten fünf Saisonrennen allen Konkurrenten überlegene, Scuderia Ferrari beim letzten Grand Prix im Fürstentum zu Monaco etwas schwächelte, bewiesen Renault und British American Racing, dass sie in dieser Saison nicht nur zu den Top-Teams, sondern auch zu den Sieganwärtern zu zählen sind.

Im Interview mit f1welt.com verriet BAR-Teamboss David Richards im Vorfeld des Großen Preises von Europa auf dem Nürburgring, wie sich die drei neuen Spitzenteams – Ferrari, BAR und Renault – in den nächsten Rennen positionieren werden und welche Chancen sein Rennstall auf den ersten Grand Prix Erfolg hat.

David, in Monaco waren BAR, Renault und Ferrari auf ungefähr gleichem Niveau. Welche Abstände erwarten Sie hier am Nürburgring und bei den kommenden Rennen?

Der entscheidende Faktor bei den nächsten Rennen wird die relative Leistung der Michelin und Bridgestone Reifen sein. Es wird davon abhängen, welche Reifenfirma die bessere Wahl für die jeweiligen Bedingungen treffen wird.

Wie sehen hierbei die Chancen Ihres Teams aus?

Nun, BAR war bei den letzten Rennen immer das zweitschnellste Team. Renault war hingegen effektiver darin, beide Fahrer in die Punkteränge zu bringen.

Und wie sieht es mit Ferrari aus?

Ferrari ist eindeutig unsere größte Herausforderung. Allerdings sollten einige neue Entwicklungen, die wir bald einführen werden, dafür sorgen, dass BAR noch näher an Ferrari herankommen wird. Und mit ein bisschen Glück, sowie einer effektiven Arbeitsweise, können wir sie auch schlagen!

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei