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Träumen darf man ja…

Mark Webber bestreitet am Sonntag seinen Heim-GP. Der Australier möchte seine Raubkatze ins Ziel bringen, Träume hat er aber andere...

Sponsorentermine, Medienevents und dann zur Rennstrecke: Für Mark Webber war die Woche ziemlich stressig. Der Australier bestreitet dieses Jahr zum dritten Mal seinen Heim-GP und zum zweiten Mal wird er in einem Jaguar sitzen. „Es ist einfach großartig, wieder zu Hause zu fahren, und ich kann den Saisonstart kaum abwarten“, freut sich der Mann aus Down Under.

Besonders seinen ersten GP wird Webber noch in bester Erinnerung haben: Der damalige Minardi-Pilot fuhr sensationell auf Platz 5 und verteidigte bis zum Schluss seinen Platz souverän gegen den schnelleren Mika Salo im Toyota.

Webber und Minardi wurden anschließend wie die Sieger gefeiert. Unvergessen ist das Bild, als Webber und Paul Stoddart mit australischer Flagge auf das Podest gestiegen waren und sich feiern ließen. „Außenseiter können hier punkten, wie ich vor zwei Jahren mit Minardi“, machte Webber klar. „Die Zuverlässigkeit ist hier enorm wichtig.“

Im vergangenen Jahr schied Webber jedoch vorzeitig aus, so dass er dieses Jahr gerne die schwarz-weiß karierte Flagge sehen möchte. „Ich würde gerne das Rennen beenden und einen guten Job liefern“, so der Lokalmatador. „Wenn wir ein gutes Wochenende haben und weder das Team einen Fehler macht, noch ich, dann sollten wir ein ordentliches Resultat einfahren.“

Webbers absoluter Traum ist aber nicht, nur eine solide Leistung in Melbourne zu zeigen. „Es wäre wunderbar, das Rennen eines Tages zu gewinnen“, so der sympathische Australier. „Schon aufs Podium zu fahren wäre ein traumhaftes Resultat, aber ich glaube, dass ich noch etwas mehr tun muss, um in die Position zu kommen, Rennen zu gewinnen.“

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