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Wurz beklagt fehlende Testkilometer

Der österreichische McLaren-Testpilot Alexander Wurz sagt: „Der Williams FW26 hat seine Nase vor dem McLaren MP4-19. Aber nur knapp...“

Silberner Delphin gegen Hammerhai – dieses Duell gab es in den vergangenen Tagen auf dem Circuit de Catalunya, als der McLaren-Mercedes MP4-19 auf den BMW-Williams FW26 traf. Die Bilanz war eindeutig: Bis auf eine Ausnahme – Nelson Angelo Piquet Jr. an seinem ersten Testtag – waren die weiß-blauen Autos stets schneller als die silberne Konkurrenz. Meist betrugen die Abstände über eine Sekunde!

Und wer hat nun die Nase vorn? „Die Rundenzeiten von Ferrari, Williams und McLaren variieren und sind schwer einzuschätzen, weil wir nie unter gleichen Bedingungen auf der Strecke sind“, sagte McLaren-Testfahrer Alexander Wurz. „Und es ist reifenabhängig.“

Für den Österreicher verlief das Wintertestprogramm aber bislang nicht nach Wunsch. Momentan hat Wurz „nur ein Drittel von 2003 zur gleichen Zeit“ an Testkilometern abgespult. Hintergrund sind Umbauarbeiten im Cockpit, weil Wurz so groß ist. Aber auch technische Probleme behinderten das Programm.

Unterm Strich ist Alexander Wurz angesichts der Probleme und langsameren Rundenzeiten, sowie den Positionen im unteren Tabellendrittel, wenig besorgt. „Der Williams-BMW hat seine nicht gerade schöne Nase vorn“, sagte Wurz dem Kicker. „Aber nur ganz knapp.“

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