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ÖTC: Salzburgring

Drexlers Triumphfahrt?

Das Finale der ÖTC geht am kommenden Wochenende in Szene, am Titelgewinn von Mario Drexler wird aber kaum mehr zu rütteln sein.

Rein rechnerisch ist der Titelkampf noch offen, praktisch gesehen ist Mario Drexler (Hoffmann Racing) der hohe Titel-Favorit und Christian Engelhart (Scorpion Aquila) nur mehr Außenseiter auf dem Salzburgring.

Nur mehr Drexler oder Engelhart (beide Honda) können sich heuer zum ÖTC-Sieger küren. Die Differenz vor den letzten beiden Rennen beträgt zwar nur 13 Punkte. Für einen Sieg erhält man 12 Zähler und für den zweiten Platz 10 Punkte. Nur wenn Drexler sehr viel Pech in Salzburg hätte, würde sich für Engelhart noch eine Chance ergeben.

Im Motorsport ist aber bekanntlich vieles möglich, daher verlässt man sich im Lager der beiden Titelanwärter nicht auf erhofftes Glück oder mögliches Pech, sondern plant ganz nüchtern für das Saisonfinale der ÖTC in Salzburg.

Das Team Hoffmann Racing setzt beim Finale neben Mario Drexler auch wieder Andreas Mairzedt und nach längerer Pause Karl Heinz Matzinger an Stelle von Hungaro-Ring-Sieger Norbert Sulzer ein. Auch Erich Hascher startet unter der Flagge des Teams Hoffmann. Diese drei Fahrer haben auf Grund ihrer gezeigten Leistungen die Möglichkeit, den ÖTC-Führenden Mario Drexler zu unterstützen, bzw. Matzinger hat noch die Möglichkeit, sich an die dritte Stelle der Gesamtwertung nach vor zu schieben.

Teamchef Roman Hoffmann sieht darin aber keine Notwendigkeit: „Mario Drexler ist stark genug, sich ganz alleine den Titel zu sichern. Er war in der bisherigen Saison sehr beständig, ich erwarte mir von ihm zwei sichere Läufe, damit wäre alles klar für uns. Vielleicht kann auch Matzinger unter die Top-Drei kommen.“

Weniger Unterstützung hat Christian Engelhart. Der junge Deutsche im Team von Scorpion Aquila Racing kann nur auf die Dienste von Heinz Janits zurückgreifen. Der Teamkollege liegt in der Gesamtwertung an dritter Stelle und hat sich bisher als eifriger Punktesammler gezeigt.

Sein Teamchef Stefan Krinninger sieht die Ausgangsposition sehr realistisch: „Mario Drexler ist normalerweise nicht mehr einzuholen. Da müsste schon sehr viel Pech im Spiel sein, und an Wunder glaube ich auch nicht. Wir wollen uns mit Engelhart und Janits auf die Gesamtplätze Zwei und Drei konzentrieren, auch das wäre ein schönes Ergebnis.“

Chancen unter die Top-Drei zu kommen haben neben Karl Heinz Matzinger und Erich Hascher auch noch Alexander Scheck (Upsolute Karrer Racing Team) auf dem Seat Ibiza TDI. Für die beiden Autoprofi Motorsport Piloten Wolfgang Treml und Gerald Beirer auf Alfa Romeo gilt es in Salzburg noch einmal ein gutes Ergebnis herauszufahren.

In Salzburg wieder dabei ist in der Klasse ÖTC 1600 die Garde der Suzuki-Cup-Piloten. Als ÖTC 1600 Sieger steht ja Wolfgang Trinkl (Citroen Saxo) bereits fest. Aber trotzdem wird es in dieser Klasse heiß hergehen. Um Platz zwei und drei kämpfen die Suzuki Piloten Thomas Huber aus Deutschland und die beiden Österreicher Thomas Heuer und Rupert Schachinger.

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