MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

The Rest, Teil 2: Danke für die zahlreichen Reformvorschläge!

Die Reformideen der motorline.cc-Leser - The Rest, zweiter Teil: Welche Detail-Lösungen sonst noch bei uns eingelangt sind...

Michael Noir Trawniczek

Wie könnte eine Reform der Formel 1 aussehen? Wie sehen die Wünsche und Vorstellungen der Fans aus? Zahlreiche Vorschläge der motorline.cc-Leser sind bei uns eingelangt.

Von kleinen Detail-Lösungen bis hin zu kompletten Regelwerken war alles dabei. Sieben verschiedene der Regelwerke haben wir bereits veröffentlicht. Die vielen kleinen Detailansätze bringen wir unter „The Rest“, heute folgt der zweite Teil.

Den ersten Teil von „The Rest“ sowie die sieben Komplettvorschläge finden Sie in der Navigation rechts.

Startaufstellung: Revolutionäre Ideen!

Unser Leser Martin E. hat ziemlich revolutionäre Vorstellungen – er würde jeden Piloten, der die Zielflagge sieht, mit WM-Punkten belohnen: „Der Letzte einen Zähler, der Vorletzte zwei Zähler, und so weiter.“ Bei ihm würde es auch für das Qualifying WM-Zähler geben, allerdings nur 50 Prozent – das heißt, es würde für den letzten einen halben WM-Punkt geben.

Aber: Die Startaufstellung würde sich bei unserem Leser keinesfalls aus dem Qualifying ergeben: „Die Startaufstellung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des letzten Renn-Ergebnisses. Der Sieger des letzten Grand Prix startet dann von ganz hinten und kann sein Können unter Beweis stellen.“

Leser Johann Z. hat ähnliche Gedanken. Er würde für die Startaufstellung die Ergebnisse aus dem letzten Rennen und jenen zweier am Freitag und Samstag abgehaltenen Qualifikationstrainings kombiniert heranziehen. Aber dann kommt auch er zu dem Schluss, dass eine Startaufstellung in umgekehrter Reihenfolge des letzten Rennergebnisses ein „spannendes Rennen“ zur Folge haben würde. Zudem wünscht er: „Keine Rundenbegrenzung im Training, keine Benachteiligung für Jungeinsteiger.“ Und: „Das Auftanken vor dem Rennen sollte wieder erlaubt werden!“

Sparen: Nur wenn es den kleinen Teams wirklich hilft!

Leser Domenico M. zum Thema Motoren: “Interessiert eigentlich niemand, wie lange sie halten müssen. Hauptsache sie haben Power!“ Nachsatz: „Aber wenn sie dadurch Kosten sparen, dann ist das ja vor allem für die kleineren Teams gut so.“ Was die Reifen betrifft, schreibt unser Leser: „Die Reifenhersteller sollen ihre Freiheit behalten. Schlussendlich profitieren wir im normalen Straßenverkehr von deren Entwicklungsarbeit in der Formel 1.“

Zum Thema Sparen hat Leser Gerald G. seine eigene Meinung: „Ich glaube nicht an Einsparungen durch das aktuelle System. Und wenn doch, so wird das Geld sicherlich an anderer Stelle wieder aus dem Fenster geworfen.“

Ein schönes Schlusswort kommt von unserem Leser Domenico M.: „Trotz allem ist die Formel 1 für mich eine spannende Angelegenheit. Ich liebe die Formel 1.“

Lesen Sie am Dienstag: Die Reform- Ideen der motorline.cc-Forumsbesucher („Meeting Point“).

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interaktiv

Weitere Artikel:

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

Honda hat eine Erklärung für seine bisherigen Probleme geliefert: Die Batterie wird durch Vibrationen beschädigt - Hersteller hofft auf Besserung bis Suzuka

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln