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Aus der Formel 3000 wird die Formel GP2

Ab 2005 wird die FIA-Nachwuchsserie unter neuem Namen antreten, das Einheits-Chassis kommt von Dallara, der 600-PS-Motor von Renault.

Michael Noir Trawniczek

Schon seit längerem wird darüber spekuliert, dass die unattraktiv gewordene Formel 3000 reformiert werden müsste, jetzt wurde ein Beschluss gefasst: Die Serie erhält ab 2005 nicht nur einen neuen Namen – Formel GP2 –, sondern auch neue Fahrzeuge. Das Einheits-Chassis wird nicht mehr von Lola, sondern von Dallara zur Verfügung gestellt werden. Der Zytek-Einheitsmotor wird von einem Renault-Aggregat abgelöst, welches mit rund 600 PS stärker als bisher sein wird.

Die Organisatoren der neuen Rennserie beschrieben das neue Chassis-Motor-Paket als „anspruchsvoller“. In einer Presseausendung erklärten sie: „Bernie Ecclestone hat uns bei dieser neuen Serie sehr geholfen. Er sagte auch, dass die Formel GP2 für die Fahrer, die Ingenieure und die Mechaniker ein sehr guter Weg in die Formel 1 darstellen würde.“ Die Formel GP2 wird übrigens die F3000 beerben, was deren Platzierung an den GP-Wochenenden betrifft.

Die seit 1985 bestehende Formel 3000 – selbst Nachfolger der Formel-2-EM – hatte zuletzt Probleme, ein volles Starterfeld zu generieren und wurde von Serien wie der Nissan World Series oder dem Formel Renault V6 Europacup zusehends in den Schatten gestellt. Erst im Jahr 1996 wurde das Lola-Zytek-Einheitspaket eingeführt. Juan Pablo Montoya, Jean Alesi, Olivier Panis, Justin Wilson oder auch Nick Heidfeld stiegen von der Formel 3000 in die „Königsklasse“ auf.

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