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Auftakt zu einer spannenden Saison

Am kommenden Wochenende startet die Superbike-WM im spanischen Valencia in die neue Saison – ist Regis Laconi ebendort unschlagbar?

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Nach den bisherigen Testergebnissen ist klar: Der Fila-Ducati-Werkspilot Régis Laconi ist der Favorit. Kurios: Der Franzose hat erst einen Superbike-WM-Laufsieg aus dem Jahr 2001 auf seinem Konto.

Die Konkurrenten sehen Laconi zwar in der Favoritenrolle, aber nur in Valencia. „Laconi ist nur in Valencia so schnell“, schwächte Superbike-WM-Neuling Chris Vermeulen (21) gegenüber der Fachzeitschrift Motorsport aktuell ab.

Der Australier selbst hofft, mit der neuen Honda CBR 1000 RR zu Saisonbeginn auf Ränge unter den ersten Fünf. Vermeulen hat keinen Respekt vor großen Namen: „Mit Fahrern wie Corser oder Haga sollte ich mithalten können.“

Auch Laconis Teamkollege James Toseland (23) sollte nicht unterschätzt werden. Der Brite musste sich bei den GFSport-Testfahrten unter anderem DFX-Ducati-Fahrer Steve Martin geschlagen geben und belegte in der Zeitentabelle nur Rang 3.

Trotzdem war er zuversichtlich. „Ich habe in erster Linie viele Runden abgespult und das war wichtig. Die Topzeit ist mir noch nicht gelungen.“

Viel schlechter sieht es bei Routinier Pierfrancesco Chili (39) aus. Der WM-Siebente von 2003 kämpft mit argen Umstellungsschwierigkeiten auf die Ducati 999. „Frankie hat Probleme in der Beschleunigungsphase. Das Motorrad wird am Heck sehr instabil und damit hat er zu kämpfen“, erklärte ein Mitarbeiter aus Chilis PSG-1-Teams.

Experten schätzen Chili dennoch stark ein und vertrauen auf die Erfahrung des Italieners, der bereits 16 Superbike-WM-Läufe für sich entscheiden konnte, zuletzt gewann er im Sommer 2003 in Laguna Seca/USA.

Troy Corser (32) und Chris Walker (33) vom Team Foggy Petronas waren bei den letzten Tests in Valencia nicht im Spitzenfeld. Trotzdem: Corser verblüffte bereits 2003 beim Debüt des Foggy-Dreizylinders mit Startplatz 4. Und zudem waren die Petronas-Fahrer zuletzt nur mit Rennreifen unterwegs und verzichteten auf den Einsatz von sog. „Qualifyern“.

Am Donnerstag, den 26. Februar, gibt es in Valencia ein Open-Paddock von 15.00 bis 18.30 Uhr. Die Fans können die Stars im Fahrerlager hautnah erleben und bekommen Autogrammwünsche erfüllt.

Supersport-WM

Kann Karl Muggeridge auf und davon fahren?

Deutschlands Hoffnungsträger Christian Kellner (32) hat nach fünf Jahren an der Seite von Jörg Teuchert einen neuen Teamkollegen erhalten: den Australier Kevin Curtain (36). Curtain war bei den Valencia-Tests der schnellste Yamaha-Pilot, knapp vor Kellner.

Favorit ist allerdings Ten-Kate-Piot Karl Muggeridge (29), der alle Tests dominierte und auch auf Renndistanzen hervorragende Zeiten erzielte. „Wir haben alles ausprobiert und waren am letzten Tag sogar früher fertig als geplant“, freute sich der WM-Vierte von 2003.

Auch Teamkollege Broc Parkes (22) war schnell. Er war hinter Klaffi-Honda-Pilot Sebastien Charpentier Drittschnellster. Insgesamt schafften nur Muggeridge, Charpentier, Parkes und Curtain Zeiten unter 1:38 Minuten.

Charpentiers Teamkollege bei Klaffi-Honda, der junge Max Neukirchner (20) aus der Nähe von Chemnitz, könnte bei seinem ersten Supersport-WM-Rennen mit der Honda CBR 600 RR WM-Punkte holen. „Davon bin ich sogar überzeugt“, lobte Teamchef Klaus Klaffenböck seinen Junior zuletzt in Spanien.

Auch Tobias Kirmeier (19) vom Team Alpha Technik Honda ist, nach der 17. schnellsten Zeit in Valencia, zuversichtlich. „Ich möchte auch im Rennen in diesen Regionen mitfahren. Punkte wären supergeil.“

Trotzt der Dominanz der Honda-Fahrer sind auch die Alstare-Suzuki-Fahrer Stephane Chambon (38), der Vizeweltmeister von 2003, und sein Teamkollege Katsuaki Fujiwara (28) für den Saisonauftakt Kandidaten auf einen Podestplatz, genauso wie die Belgarda-Yamaha-R6-Fahrer Jürgen van den Goorbergh (34) und Fabien Foret (29).

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