MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Der Maserati ist ein siegfähiges Auto!“

Kurz vor dem Start der FIA-GT-WM gab es den ersten Test, Wendlinger und Peter sind hoch zufrieden – Andrea Bertolini als dritter Pilot fixiert!

Sehr zufrieden verließen Karl Wendlinger und Philipp Peter gestern den Adria Raceway. Der Grund? Auf der Rennstrecke in der Nähe von Venedig gab es am Mittwoch und Donnerstag das Roll Out und einen ausgiebigen Test mit dem Maserati MC 12, den die Beiden heuer im Team von JMB in der FIA-GT-Weltmeisterschaft pilotieren werden. Und in einem waren sich die beiden Österreicher einig: „Der Maserati ist ein echtes Rennauto – und vor allem siegfähig!“

„Es macht einfach riesigen Spaß, mit diesem Auto zu fahren, da steckt unerhörtes Potential drinnen“, so der Ex-Formel-1-Pilot, „dieser Test war sehr wichtig, um sich an das Auto zu gewöhnen.“

Erstmals nach seiner Schulteroperation (es wurde unter anderem ein Schleimbeutel entfernt und Abnützungen behandelt) saß Philipp Peter wieder hinter dem Lenkrad: „Die Operation ist perfekt gelaufen, ich habe überhaupt keine Schmerzen mehr!“ Und auch für den Wiener waren diese beiden Tage ungemein wichtig: „Denn der Maserati ist viel mehr Rennauto, darum braucht man auch einige Zeit, um sich darauf einstellen zu können.“

Einer der wichtigsten Punkte ist die Traktionskontrolle, die heuer erstmals in der FIA-GT-WM erlaubt ist: „Die Traktionskontrolle ist sicher eine Hilfe. Aber nur dann, wenn sie individuell richtig eingestellt ist, und der Fahrer das Vertrauen dazu hat“, sagt Wendlinger.

Neben der Gewöhnungsphase an die Traktionskontrolle wurden in Italien Funktionstests und viele Abstimmungsarbeiten durchgeführt. „Am Wichtigsten war aber, dass wir zwei Tage mit dem Auto fahren konnten“, ist Peter überzeugt.

Neuigkeiten gibt es auf dem Fahrersektor: Neben Wendlinger und Peter ist nun auch Andrea Bertolini fix beim JMB. Der 31jährige Italiener ist mit dem Maserati MC 12 bestens vertraut, gewann im Vorjahr mit Mika Salo in Oschersleben und Zhuhai. Bezüglich des vierten Piloten steht die Teamführung von JMB noch in Verhandlungen. Erst wenn dieser fix ist, wird über die endgültige Cockpit-Verteilung entschieden.

Der Saisonstart erfolgt am kommenden Wochenende in Monza (8. bis 10. April), eine ausführliche Vorschau folgt!

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

Kimi Antonelli holt nach China seine zweite Formel-1-Pole und verlängert die Mercedes-Dominanz - Max Verstappen verliert Teamduell und scheidet in Q2 aus

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

FIA-Meeting am Donnerstag

Welche Optionen hat die Formel 1?

Am Donnerstag trifft sich die Formel-1-Elite, um über die neuen Regeln zu reden: Doch was kann überhaupt kurzfristig verändert werden?