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Neues aus der „Königsklasse“

Neue Reifenregeln kosten mehr Geld; R. Schumacher & Montoya waren zu teuer; Shnaider möchte Jordan testen; Und: Qualifying wird nicht geändert.

Neue Reifenregeln kosten mehr Geld

Das Ziel von Max Mosley sind Kosteneinsparungen, dennoch muss der FIA-Präsident immer wieder Kritik einstecken. So zum Beispiel von McLarens Jonathan Neale, der zwar die Zwei-Wochenendmotoren als akzeptabel ansieht, die langlebigen Reifen aber verdammt: "Sie kosten uns noch mehr Geld."

"Denken Sie doch einfach einmal daran, wie viele Testkilometer wir zur Entwicklung der neuen Reifen absolvieren mussten", begründet Neale seine Kritik. "Und das sind alles Long Runs, und die kosten eine Menge Geld."

Ähnlich viel Geld verschlingt auch die aerodynamische Weiterentwicklung des MP4-20, welche zuletzt in den so genannten "Horn-Wings" gipfelte. Ein Verbot dieser Flügel ist laut Neale nicht in Sicht: "Unser Paket liegt komplett innerhalb der Regeln, obwohl es ziemlich dramatisch aussieht."

Schumacher und Montoya waren zu teuer

Williams wurde für seine Fahrerwahl für 2005 bzw. die Tatsache, dass man Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya ziehen hat lassen, kritisiert.

Nun enthüllte Patrick Head in London die wahren Gründe: "Tatsächlich konnten wir es uns nicht mehr leisten, mit Ralf und Juan weiter zu machen. So einfach ist das."

"Wir gingen einen neuen Fünf-Jahres-Deal mit BMW ein, welcher in diesem Jahr beginnt", fuhr er fort. "Es ist ein sehr, sehr gekürzter finanzieller Deal, der uns in die Situation brachte, dass wir uns diese beiden Fahrer nicht mehr leisten können."

Shnaider möchte Jordan-Boliden testen

Am Freitag präsentiert das Jordan-Team sein neues Auto offiziell in Moskau. Während sich die neuen Fahrer auf ihre erste Saison in der Formel 1, dem letzten unter dem Namen Jordan, vorbereiten, ließ der neue Boss Alex Shnaider durchblicken, dass er sich durchaus auch einmal selbst hinter das Steuer eines seiner Boliden klemmen möchte.

"Vielleicht bei einer der Testsessions", erklärte er in Moskau. Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz schloss ein solches Unternehmen schon von Anfang an aus. Er werde keinen seiner RB1-Boliden testen.

Qualifying-Format wird nicht mehr geändert

Schon vor der Einführung des neuen kumulativen Qualifyings wurde darüber spekuliert, dass man einen "besseren" Nachfolger finden möchte.

Nun zog die FIA – zumindest vorerst – einen Schlussstrich unter diese Bemühungen. Denn im offiziellen FIA-Zeitplan für den Grand Prix von Australien sind wie geplant die samstägliche als auch die Session am Sonntagmorgen angeführt.

GP von Australien 2005 (Alle Zeiten: MEZ)

Freitag
02:00 - 03:00 Uhr 1. Freies Training
05:00 - 06:00 Uhr 2. Freies Training

Samstag
00:00 - 00:45 Uhr 3. Freies Training
01:15 - 02:00 Uhr 4. Freies Training
04:00 Uhr 1. Qualifying

Sonntag
01:00 Uhr 2. Qualifying
05:00 Uhr Rennen

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