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Neues aus der "Königsklasse"

McLaren hofft auf Renault-Fehler

Trotz zweier Podestplätze beim Heimrennen ist man sich bei McLaren bewusst, dass der Titelkampf von Rennen zu Rennen schwieriger wird. "Wir hätten die letzten acht Rennen gewinnen müssen", so Martin Whitmarsh. "Aber wir haben es nicht."

"Wenn Renault ein- oder zweimal ausrutschen sollte, dann sind wir in beiden Meisterschaften da." Den Konstrukteurstitel hält Whitmarsh dann für einfacher zu erringen. "Wir machen aber keine Vorhersagen. Wir sagen nur, dass wir es schaffen können und wir da sein werden. Dafür müssen wir aber noch viele Rennen gewinnen." Das klare Ziel ist es deshalb beim Deutschland GP einen Doppelsieg einzufahren. "Und darauf zu hoffen, dass jemand anderes Renault Punkte wegnimmt."

BMW stellt Williams Motoren-Deadline

Noch steht nicht fest, ob Williams im kommenden Jahr mit BMW-Motoren an den Start gehen wird. "Es gibt noch keine Entscheidung", bestätigte Mario Theissen in Silverstone. "Da müssen Sie Frank fragen, ob er unsere Motoren möchte."

BMW stellte Williams jedenfalls ein Ultimatum: "Wir sagten ihm, dass er sich bis zur 30. Kalenderwoche entscheiden müsse. Das sind noch drei Wochen Zeit." Und dann kündigt Theissen an: "Sollte kein Deal zustande kommen, werden wir uns nicht aktiv einen anderen Kunden suchen."

Michelin-Berufungsverhandlung Ende September

Erst am 28. September wird der International Court of Appeal der FIA in Paris über den Einspruch der sieben Michelin-Teams gegen den zweifachen Schuldspruch im Streitfall Indianapolis verhandeln.

Das Datum wurde bewusst hinter die Urteilsverkündung am 14. September gelegt, um etwaige weitere Berufungen direkt mitverhandeln zu können.

Hersteller legen sich auf Reglement fest

Vorige Woche trafen sich Teamchefs und Hersteller in München, um ihre Regelvorschläge für die Formel 1 (oder eine eigene Rennserie) ab 2008 zu besprechen. "Wir haben ein Paket an technischen Vorschlägen festgelegt, welches wir im August veröffentlichen werden", verriet Williams-Technikchef Sam Michael gegenüber Autosport.

FIA-Präsident Max Mosley hat seine Vorstellung des zukünftigen Reglements bereits vor Indianapolis veröffentlicht und dabei auch eine Downforce-Reduzierung auf 10% der aktuellen Werte vorgeschlagen. "Wollen wir das wirklich?", fragt Michael. "Dann hätten wir nur noch ein Drittel des Grips eines Formel-1-Autos aus den 70ern."

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