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Neues aus der „Königsklasse“

Rennarzt Sid Watkins tritt ab; Details zum Rollout des McLaren MP-20; Neuigkeiten vom MidlandF1-Team; Und: Alles oder nichts für Toyota.

Sid Watkins nimmt Abschied

Nach 26 Amtsjahren tritt Professor Sid Watkins als offizieller Formel-1-Arzt der FIA zurück, um Gary Hartstein Platz zu machen. Dieser assistiert Watkins bereits seit der Saison 1997.

"Professor Watkins hat einen einmaligen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitsstandards geleistet", lobte FIA-Präsident Max Mosley das scheidende Urgestein. In seiner Rolle als Präsident des FIA-Instituts für Motorsportsicherheit wird Watkins versuchen, dies auch weiterhin zu tun. "Unter der Leitung von Professor Watkins wird das FIA-Institut mit Sicherheit ein Zentrum für exzellente Forschungen auf dem Gebiet der Motorsportsicherheit werden."

McLaren bestätigt MP4-20-Debüt

Am Donnerstag gaben die Silbernen den offiziellen Roll-Out-Termin des neuen McLaren Mercedes MP4-20 bekannt: Dieser wird am 24. Januar bei den Exklusivtests in Barcelona debütieren und danach bis einschließlich 28. Januar unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Herz und Nieren getestet.

Midland mit neuen Leuten und ohne Eigenwerbung

Am Mittwoch bestätigte das MidlandF1-Team, welches derzeit wieder einmal in Jordan-Kaufgerüchte involviert ist, die Verpflichtung von Colin Kolles als Geschäftsführer. Der Formel-3-Teamchef, der zuletzt von Regenburg aus die Aktivitäten eines Mercedes-Teams in der Euro Series leitete, war schon von Beginn an in das Projekt involviert und steht nun zusammen mit Sportdirektor Trevor Carlin als Teamspitze hinter Teamboss Alex Shnaider fest. Sollte das Team zudem Jordan übernehmen, würde Eddie Jordan neben Christian Geistdörfer als Marketing Direktor hinzugefügt werden.

Den Werbeschriftzug der Midland Group wird man aber weder auf einem eigenen Teamboliden im Jahr 2006 noch auf einem etwaigen Jordan-Midland Fahrzeug sehen. "Sie möchten Midland als Team promoten", begründete Technikchef Gary Anderson diesen Schritt. "Sie werden deshalb externe Sponsoren suchen."

Jahr der Entscheidung für Toyota

Für Toyota steht in diesem Jahr eine Alles-oder-Nichts-Saison auf dem Programm. Davon ist jedenfalls der ehemalige Technische Direktor des Jordan-Teams Gary Anderson überzeugt. "Sie haben eine Riesensumme investiert. Ob das Geld sinnvoll ausgegeben wurde, werden wir in naher Zukunft sehen", verriet Anderson in Birmingham.

"Dies ist das Jahr, in welchem sie eine gute Leistung zeigen müssen." Unterstützt wird diese Aussagen von den Worten der japanischen Chefetage in Tokio, welche langsam aber sicher Erfolge sehen möchte. Laut Anderson könnten die Japaner bei ausbleibenden Fortschritten mit Ralf Schumacher und Jarno Trulli sich durchaus irgendwann dazu entscheiden "die Schecks nicht mehr zu unterschreiben".

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