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FIA: Konsequent inkonsequent...

Die FIA möchte das "Motoren-Schlupfloch" im Reglement stopfen. Ob es reicht, dass die Teams ihre Ausfälle begründen müssen, ist fraglich...

Toyota hat es als unsportlich verurteilt, Willy Rampf sagt es sei schlecht für den Sport und Pat Symonds tituliert es als lächerlich: Das Motorenschlupfloch, welches British American Racing in Melbourne ausnutzte um in Malaysia mit neuen Motoren antreten zu dürfen.

Nun schaltete sich auch der Motorsportweltverband FIA ein, der in Person eines Sprechers mitteilte, dass ab sofort eine "Unterscheidung" zwischen einem Ausfall durch einen Unfall und einer Aufgabe im B·A·R-Stil gemacht werde.

"Als Folge der Ereignisse von Melbourne wird es eine Unterscheidung zwischen dem Nichterreichen des Ziels und dem bewussten nicht ins Ziel fahren geben", so der Wortlaut der FIA. "Ersteres ist ein normaler Unfall oder nicht durch den Fahrer zu beeinflussen, während letzteres dies nicht ist."

Zudem müssen die Teams jener Piloten die bei "einem der beiden Rennen" nicht ins Ziel gekommen sind, die "Umstände" des Ausfalls im Rahmen einer Stewardmeetings erklären.

Das alte Schlupfloch wird also durch eine neue Grauzone 'geschlossen'. Schließlich dürfte es nur schwer nachweisbar sein, was ein technischer Defekt und was ein absichtliches Abstellen des Autos war...

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