MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Klarer Himmel, nasse Strecke

Am letzten Tag dieser Testwoche wurde die Strecke von Jerez künstlich bewässert - Bridgestone lud zum Regenreifentest. Schnellster war Gené (Ferrari).

Nach vier wunderschönen Tagen in Jerez präsentierte sich die 4,428 Kilometer lange Strecke in Südspanien heute erstmals in nassem Zustand - und das bei strahlendem Sonnenschein: Bridgestone ließ in regelmäßigen Abständen Tanklaster ausrücken, um künstlich Schlechtwetterverhältnisse zu simulieren und Regenreifen zu testen.

Anwesend waren alle Partnerteams des japanischen Pneuherstellers, also Ferrari, Toyota, Williams und MF1 Racing. Bestzeit fuhr unter diesen Bedingungen Ferrari-Testpilot Marc Gené, der den schnellsten seiner 66 Versuche in 1:30.078 meisterte. Allerdings verlief der Tag für den Spanier nicht ganz problemlos, denn er blieb zwischendurch mit einem Kupplungsdefekt stehen und sorgte dadurch für einen Abbruch der Session.

Hinter ihm klassierte sich Ricardo Zonta (104 Runden) im neuen Toyota mit einem Rückstand von 0,134 Sekunden an zweiter Position, unmittelbar gefolgt von Williams-Neuzugang Nico Rosberg (+ 0,361/106 Runden), für den der heutige Test insofern mehr als nützlich war, weil er mit Formel-1-Autos im Regen noch kaum Erfahrungswerte vorweisen kann.

Abgerundet wurde die Wertung von MF1-Racing-Fahrer Christijan Albers, der sich den einzigen Dreher des Tages leistete und damit genau wie Gené einmal rote Flaggen heraufbeschwor. Der Niederländer verlor 2,295 Sekunden auf die Spitze, umrundete den Kurs aber stattliche 98 Mal.

Die Woche in Jerez ist damit erst einmal beendet, doch die Teams reisen dennoch nicht ab - schon am kommenden Dienstag geht es mit den letzten offiziellen Tests im Jahr 2005 weiter.

Testzeiten: 1. Gené (Ferrari/66 Runden) 1:30.078 Minuten, 2. Zonta (Toyota/104) +0.134 Sekunden, 3. Rosberg (Williams-Cosworth/106) +0.361, 4. Albers (MF1-Toyota/98) +2.295.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

Keine umklappenden Flügel

FIA streicht für Monaco aktive Aerodynamik

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird