MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Penske überlegt Formel-1-Comeback

Laut Max Mosley könnten ab 2008 mehrere neue Privatiers in die Formel 1 kommen. Das US-Team von Penske Racing soll einer davon sein.

Mit umfangreichen Veränderungen des Reglements soll die Formel 1 ab der Saison 2008 wieder erschwinglicher werden. FIA-Präsident Max Mosley hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kosten so weit abzusenken, dass ein Rennstall mit einem Budget von 100 Millionen Dollar (rund 85 Millionen Euro) konkurrenzfähig sein kann - derzeit geben einige Teams mehr als das Dreifache aus.

Das Technische Reglement sieht ab der Saison 2008 zahlreiche Neuerungen vor, die die Formel 1 kostengünstiger gestalten sollen: Dazu zählen noch langlebigere Motoren, Kraftübertragungen, die vier Rennen halten müssen, Einschnitte bei der Motoren- und Chassisentwicklung, Testbeschränkungen und die Möglichkeit, unter den Teams beliebige Teile wie zum Beispiel ganze Chassis zu verkaufen.

Das, so Mosley, stellt einen Anreiz für neue Teams dar, es gebe drei bis vier sehr bekannte Namen, die ab 2008 mit einem Einstieg in die Formel 1 liebäugelten: "Im Moment können sie einfach wegen der damit verbunden Kosten nicht in den Sport kommen. Die Formel 1 ist im Moment zu teuer", so der Brite in einem Interview mit der L'Equipe. "Wenn wir die Kosten auf ein vernünftiges Budget - auf 85 bis 100 Millionen Euro - reduzieren, dann werden sie kommen."

Bei den betreffenden Interessenten handelt es sich laut Mosley um Privatiers, die es sich nicht leisten können, in die Formel 1 mehr Geld zu stecken, als sie einnehmen: "Wenn ich sie alle zähle, dann gibt es mindestens sechs, die dieses Projekt in Betracht ziehen, davon drei, oder sogar vier, die ernst zu nehmen sind. Sie haben zwei Jahre, um sich vorzubereiten. Aber sie müssen vor 2006 eine Entscheidung fällen, wenn sie 2008 dabei sein wollen."

Ein Interessent ist nach Informationen von Autosport Roger Penske. Penske Racing hat derzeit Teams in der Indy Racing League, der NASCAR-Serie und der American Le Mans Series am Start und war zwischen 1974 und 1976 auch schon einmal in der Formel 1 unterwegs. In 30 Grands Prix holte man einen Sieg, beim Großen Preis von Österreich 1976 mit John Watson am Steuer.

"Ein großes privates Team, das in Amerika sehr bekannt ist, hat vor kurzem Bernie (Ecclestone, Anm.) gesagt: 'Wir wollen in die Formel 1, aber nur, wenn wir dies mit einem Budget von 80 Millionen Dollar (rund 67 Millionen Euro) tun können' - denn dies ist das Niveau, auf dem das Team Gewinn erzielen kann", untermauert Mosley den Bericht.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

24h Nürburgring, Spa, Zandvoort

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

Keine umklappenden Flügel

FIA streicht für Monaco aktive Aerodynamik

Die FIA hat beim Formel-1-Rennen in Monaco keine Zonen für den Straightline-Modus vorgesehen, weshalb es in Monte Carlo keine umklappenden Flügel geben wird

Montoya-Kritik "Unsinn"

Jetzt schießt Max Verstappen zurück!

Nachdem Juan Pablo Montoya eine Rennsperre für Max Verstappen forderte, schießt der Niederländer zurück - Der Ex-Pilot redet seiner Meinung nach "viel Unsinn"

"Will das Ding gewinnen!"

Klare Nürburgring-Ansage von Verstappen

Max Verstappen rockt die Nordschleife: Trotz Defekt-Pech schwärmt der Ex-Weltmeister von seinem 24h-Ausflug und will mehr - Kollegen begeistert

Traurige Nachrichten aus den USA: Der zweimalige NASCAR-Champion Kyle Busch ist am Donnerstag im Alter von 41 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben