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Piloten schlagen neuen Qualifying-Modus vor

Zwei Qualifying-Runden bei freier Strecke und mit wenig Sprit: Geht es nach den Fahrer, könnte so in Zukunft die Startaufstellung bestimmt werden.

Seit einigen Wochen sind diverse Vorschläge für ein neues Qualifying-Format im Umlauf, und während hierbei zuletzt eine Knock-Out-Variante in der Gunst der meisten Verantwortlichen vorne zu liegen schien, machten sich die Fahrer für eine Beibehaltung des Ein-Runden-Qualifyings stark.

Diese Ansicht hatte eine Vielzahl der Piloten schon im Rahmen des Ungarn GP zum Ausdruck gebracht. Ihr Vorschlag an Max Mosley sieht ein modifiziertes Ein-Runden-Qualifying für die kommende Saison vor. Die Idee wurde Mosley vor zehn Tagen bei seinem Treffen mit den Piloten unterbreitet und wird von allen Fahrern einstimmig unterstützt.

So soll nach dem Wunsch der Fahrer die Startreihenfolge für das Qualifying nicht mehr durch das letzte Rennergebnis, sondern durch das Ergebnis des 4. Freien Trainings am Samstagmorgen festgelegt werden. Dadurch würde man eine doppelte Bestrafung eines ausgefallenen Fahrers vermeiden.

Zudem soll das Qualifying wieder unter Low-Fuel-Bedingungen, also nicht mehr mit Rennsprit im Tank, bestritten werden. Um das Problem eines Fehlers zu umgehen, soll es den Fahrern außerdem freigestellt sein eine zweite schnelle Runde zu drehen. Diese müsse allerdings ebenfalls innerhalb des Qualifyings gefahren werden.

"Sie möchten eine Möglichkeit eine zweite Runde am Limit zu fahren, wobei die erste Zeit sicher sei und man wiederum keinen Verkehr habe", erklärte FIA-Präsident Max Mosley, der zugab, dass vielleicht auch die Öffentlichkeit an einer solchen Runde mit Low-Fuel Interesse haben könne.

Nun liegt der Ball bei den Teamchefs, welchen Mosley den Vorschlag weiterleitete. Die FIA bereite jedenfalls schon einmal einen detaillierten Vorschlag vor, wie man die vielen Runde in die Qualifying-Stunde integrieren könne.

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