MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Keine Pause für Toto Wolff

Die fünfwöchige Sommerpause war für Toto Wolff dann doch zu lange, der Wiener bestreitet mit Quester und Peter die 6 Stunden von Misano.

Fünf Wochen Rennpause sind Toto Wolff doch zuviel! „Eigentlich wollte ich wirklich mal ein wenig abschalten. Aber dann kam vor ein paar Tagen das Angebot, bei den 6-Stunden von Misano an den Start gehen zu können. Da konnte ich einfach nicht nein sagen – zumal ich dieses Rennen 2001 schon einmal gewonnen habe“, erklärt der Wiener seinen kurzfristigen Sinneswandel.

Vor vier Jahren gewann er diese traditionelle, und in Italien sehr populäre Veranstaltung mit Dieter Quester und Luca Riccitelli, am 23. Juli versucht er – wieder mit Quester – und Philipp Peter mit einem Red Bull BMW M3 diesen Erfolg zu wiederholen.

„Ich bin da sehr optimistisch“, sagt Toto, „zumal ich gehört habe, dass unser Auto bei Duller-Motorsport erneut verbessert, und unter anderem mit einer neuen Airbox ausgestattet wurde. Damit sollten wir jetzt gut und gerne 450 PS auf den Asphalt bringen. Ganz klar, unser Ziel ist der Gesamtsieg!“

Der Start erfolgt am Samstag, 23. Juli um 18 Uhr, der Zieleinlauf ist demnach für Mitternacht angesetzt. „Das wird ein Riesen-Spektakel“, weiß Wolff, „wir kämpfen da gegen eine Armada von italienischen BMW und Ferrari-Teams, dazu ist diese Veranstaltung auch für unseren Sponsor sehr attraktiv. Deshalb gibt’s nur ein Motto: Vollgas!“

Eine Woche später wechselt der 33jährige wieder auf die Rallye-Pisten: Beim zweiten Lauf zur Österreichischen Rallye-Challenge, der „Mühlviertel-Rallye“ pilotiert er mit Beifahrer Gerry Pöschl Raimund Baumschlagers Mitsubishi EVO V, Gruppe A. Den ersten Lauf im Triestingtal gewann Wolff – und auch damals war er mit diesem Auto unterwegs...

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.