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Französischer Hattrick

Nach dem brasilianischen nun der französische Hattrick. Pole-Mann Nicolas LaPierre siegte sowohl im Sprint als auch im Hauptrennen. Österreich 13./15.

Hauptrennen: Piquet crasht, LaPierre holt den Hattrick

Beim zweiten Hauptrennen der neuen A1GP-Serie lautete das Motto: Aller guten Dinge sind drei. Denn erst beim dritten Startversuch kamen alle Autos beim stehenden Start weg.

Zuvor musste der erste Start wegen Problemen an den Autos von Brasilien und Neuseeland abgebrochen werden. Und auch beim Start in die zweite Einführungsrunde kam es bei den Niederlanden und Italien zu Problemen. Beim geglückten Startversuch erwischte dann der Pole-Mann Nicolas LaPierre einen schlechten Beginn und fiel auf Rang drei hinter Neel Jani und Alex Yoong zurück.

Die Schweizer durften sich aber nur wenige Runden lang über die Führung freuen: Dann übernahm wieder der Sieger des Sprintrennens Nicolas LaPierre die Spitzenposition.

Alle Chancen auf eine solche Spitzenposition und den von Teamboss Willi Weber angepeilten Podestplatz beim Heimrennen verspielte der Deutsche Fahrer Timo Scheider bei seinem Pflichtboxenstopp. Wie beim Debütrennen in Brands Hatch gab es auch heute wieder einige Probleme beim Reifenwechseln, weshalb Scheider etliche Sekunden und Plätze verlor.

Ein ähnliches Missgeschick kostete später den Schweizer Neel Jani die Führung: Das linke Hinterrad wollte nicht so schnell aufgezogen werden, wie es die Mechaniker gerne gehabt hätten. Dadurch ging wieder Frankreich in Führung.

Durch eine Safety-Car Phase kam 15 Runden vor Schluss aber noch einmal Spannung in das zusammengeführte Feld. Der Auslöser für die Rennneutralisierung war ein auf der Zielgerade stehen gebliebener A1GP-Bolide aus Indien.

Beim Re-Start kam es dann zur nächsten Kollision: Diesmal mussten Nelson Piquet Jr. und Tomas Enge das Rennen aufgeben.

Damit wurde es nichts mit einer Wiederholung des Sieges von Brands Hatch für den Brasilianer. Stattdessen machte es ihm der Franzose Nicolas LaPierre gleich und holte nach der Pole Position und dem Sieg im Sprintrennen auch noch den Sieg im Hauptrennen.

Zusammen mit LaPierre standen der Brite Robbie Kerr sowie der Kanadier Sean McIntosh auf dem Podest. Vor allem der Brite zeigte dabei eine starke Leistung. Schließlich musste er sich nach seinem Ausfall im Sprintrennen von ganz hinten nach vorne kämpfen.

Hinter Neuseeland sicherte sich Neel Jani noch vor Ralph Firman den fünften Platz. Mehr war nach seinem unglücklichen Boxenstopp nicht möglich. Für Jos Verstappen reichte es immerhin trotz seines Starts aus der Boxengasse noch zu Platz 7. Timo Scheider musste sich hingegen vor seinem heimischen Publikum mit Rang 10 und einem Zähler begnügen.

Sprint: Frankreich siegt vor der Schweiz

Wie bei der Premiere vor zwei Wochen bot der fliegende Start in das A1GP-Sprintrennen auch auf dem EuroSpeedway einiges an Action: Gleich mehrere Piloten kollidierten miteinander und verloren alle Chancen auf ein gutes Ergebnis sowie eine gute Startposition für das Hauptrennen.

Neben dem Qualifying-Zweiten Scott Speed waren auch der Brite Robbie Kerr sowie der Niederländer Jos Verstappen in diese Techtelmechtel verwickelt.

Der deutsche Starter Timo Scheider erwischte hingegen keinen allzu guten Start, konnte aufgrund der vielen Ausfälle aber Schadensbegrenzung betreiben. Viel besser verlief der Start für den Schweizer Neel Jani, der sich auf den zweiten Platz katapultieren konnte.

Dort musste er sich die meiste Zeit des Sprintrennens mit dem Doppelsieger von Brands Hatch auseinandersetzen: Nelson Piquet Jr. für das Team Brasilien.

Ein Überholmanöver gab es in diesem Zweikampf aber ebenso wenig zu sehen wie im Duell zwischen Neuseeland und Deutschland. Das Endergebnis des Sprintrennens sah somit Frankreich vor der Schweiz und Brasilien. Timo Scheider wurde hinter Johnny Reid Fünfter.

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