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Punkte als Trostpflaster

Das Team von Yamaha Racing Austria hatte sich beim Saisonauftakt in Assen mehr erwartet, wenigstens konnte eine Fahrerpaarung Punkte holen.

„Heute wäre mehr als Platz fünf möglich gewesen“, zog Mandy Kainz etwas enttäuscht ein erstes Resümee nach dem Saisonauftakt zur Endurance-Weltmeisterschaft in Assen (Niederlande). „Trotzdem müssen wir zufrieden sein, auf unsere unmittelbaren Gegner in der WM haben wir nur wenige Punkte verloren.“

Die Startphase verlief noch ganz nach dem Geschmack des Yamaha Austria Racing Team. Mit Gwen Giabbani/Igor Jerman und Thomas Hinterreiter/Horst Saiger lag man auf den Plätzen zwei und drei.

Dann stürzte Gwen Giabbani allerdings beim Versuch, einem vor ihm zu Fall gekommenen Fahrer auszuweichen. Die Reparatur der Yamaha dauerte fünf Runden und warf die Mannschaft an die letzte Stelle des Klassements zurück. In einer sehenswerten Aufholjagd, in der man bei einsetzendem Regen bis zu vier Sekunden schneller als die Führenden unterwegs war, konnten sich Jerman/Giabbani noch bis auf Rang fünf nach vorne kämpfen.

Mandy Kainz: „Wenn man bedenkt, dass wir fünf Runden an der Box standen und im Ziel nur vier Runden zurückgelegen sind, dann ist es im ersten Moment schon etwas enttäuschend. Wichtig war aber, dass wir noch elf WM-Punkte retten konnten.“

Noch ärger erwischte es die Paarung Hinterreiter/Saiger. Zu Mitte des Rennens lagen sie auf Platz zwei, dann stürzte Horst Saiger und zerstörte dabei das Motorrad. „Mir ist das Hinterrad weggerutscht“, erklärte der Steirer zerknirscht sein Missgeschick.

WM-Stand:

1. Suzuki-Castrol (Frankreich), Suzuki GSX-R1000 25 Punkte
2. Bolliger Team (Schweiz), Kawasaki ZX10R 20
3. Diablo 666 (Großbritannien), Kawasaki ZX10R 16
4. Phase One Endurance (Großbritannien), Yamaha YZF-R1 13
5. Yamaha Austria RT (Österreich), Yamaha YZF-R1 11

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