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Schade, Scott Speed

Scott Speed stand auf Pole. Doch Pech beim Boxenstopp vereitelte den Sieg. Gewonnen hat Alexander Premat vor Pantano und Garcia. Jani out.

Alle Fahrer der GP2 Series waren sich nach den ersten Erfahrungen auf der neuen Strecke von Istanbul einig: Das „Otodrom“ macht Spaß. Selektive Streckenführung, interessante Kurvenkombination, breite Auslaufzonen und mehrere Möglichkeiten zum Überholen.

Beim Premieren-Rennen der GP2 Series in der Türkei steht ein Red Bull Junior in Reihe 1. Scott Speed (USA) wurde gestern nur von Nico Rosberg bezwungen, wobei der Amerikaner die Poleposition wegen starken Verkehrs in seiner schnellsten Runde vergab.

Red Bull Junior Neel Jani (SUI) hatte einen spektakulären „240 km/h-Slide“ und war schliesslich über die weiten Auslaufzonen besonders froh. Jani: „Auf jeder anderen Strecke wäre ich irgendwo sehr böse eingeschlagen. Hier ist es noch einmal gut gegangen!“

Der Schweizer, zuletzt Sieger in Budapest, ging von P12 ins heutige Rennen. Auf der Poleposition stand Nico Rosberg (GER).

Die Bedingungen am Start: hochsommerlich und heiß – der vorhergesagte Regen blieb aus. Insgesamt waren 34 Runden zu fahren.

Rosberg, zuletzt Sieger in Silverstone und Hockenheim, blieb nach dem Start in Führung – gefolgt von Speed und Lopez.

Am Ende der ersten Runde wollte Neel Jani an die Box, prallte aber in die Begrenzung. Der Schweizer blieb unversehrt – im Gegensatz zu seinem Renault Dallara.

Jani: "Konnte nicht mehr lenken!"

Jani: "Ich konnte plötzlich nicht mehr lenken. Vielleicht habe ich von hinten einen Stoß gekommen und bin gerade an die Begrenzung. Wir hoffen, dass wir das Auto bis morgen reparieren können!“

Nach diesem Zwischenfall musste das Safety-Car auf die Strecke. Die meisten Piloten nutzten diese Phase, um an die Box zum Pflichtstopp zu kommen – bis auf die Führenden Rosberg, Speed und Lopez, die bereits an der Boxeneinfahrt vorbei waren.

Nach dem Re-Start blieb Rosberg zunächst vor Speed. In Runde 11 fehlte plötzlich Rosberg - und Speed übernahm die Führung. Der Amerikaner war allerdings noch immer nicht an der Box. Auch nach einem Dreher konnte Speed seine Führung verteidigen.

Speed: "Das war großes Pech!"

In der 18. Runde musste das Safety-Car nach einem Unfall von Lapierre erneut auf den Kurs – jetzt kam Speed an die Box und reihte sich schliesslich wieder an Position 7 ein.

In den folgenden Runden kam der Red Bull Junior dann noch bis auf P 5 nach vor. Speed drehte noch die schnellste Rennrunde, seinen ersten Sieg hatte er allerdings durch sein Pech beim verspäteten Boxenstopp „verspielt“.

Das Klassement des 16. Rennens: Premat – Pantano – Garcia. In der Meisterschaft bleibt Kovalainen vor Rosberg und Speed.

Speed: „Rosberg, ich und ein paar andere waren in Runde 2 zum Zeitpunkt des Beginns der Safety-Car-Phase schon an der Box vorbei. Das war großes Pech, das mir schliesslich auch den Sieg kostete.“

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