MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Yvan der schrecklich Schnelle

Yvan Muller bleibt das Maß aller Dinge bei der französischen Eisrenn-Serie Trophée Andros, auf einem Kia Rio 4x4 holt er zum neunten Mal den Titel.

Zum zweiten Mal in Folge gewann ein KIA-Fahrer die spektakuläre französische Andros Trophy Eis-Rennserie. Dabei ging heuer erstmals auch der Konstrukteurstitel durch neun Siege in 12 Rennen an die koreanische Marke KIA.

Der 35jährige Franzose Yvan Muller siegte in sieben Bewerben und steht damit bereits jetzt mit uneinholbaren 786 Punkten vor den letzten beiden Rennwochenenden als Meister fest. Er deklassierte damit Fahrer auf den Marken Toyota, Alfa Romeo, Citroen, Fiat und Seat. Muller ist ein Spezialist in dieser Rennserie. Es ist 2005 die neunte Saison bei der jährlichen Andros Trophy, die er für sich entscheiden konnte.

Der KIA Rio 4x4 ist eine spezielle Konstruktion für Eisrennen. Das nur 930 kg schwere Fahrzeug zeichnet sich sowohl durch Antrieb als auch Lenkung an allen vier Rädern aus. Die hochgezüchtete Dreiliter-V6-Maschine ist als Mittelmotor eingebaut und leistet rund 360 PS.

KIA France betreibt ein Team mit zwei Fahrzeugen und vier Fahrern. Neben Muller sind auch noch der Teammanager Paul Bourion, Evens Stievenart sowie Wilfried Merafina zu nennen.

Die Andros Trophy ist eine in Frankreich äußerst beliebte Rennserie und kann auch mit prominenten Namen wie dem mehrfachen Formel-1-Weltmeister Alain Prost, dem ehemaligen Formel-3- und Formel-1-Fahrer Franc Lagorce und dem Supertouring-Star Philippe Dayraut aufwarten.

Ein Finalrennen, das nicht zur Meisterschaft zählt, wird am 13. März auf dem brandneuen Eiskurs von Saint Dié des Vosges die Saison abschließen. Der elsässische Ort liegt eingebettet in den Gebirgszug der Voghesen, 59 km von Colmar entfernt etwa auf halber Strecke zwischen Mulhouse und Molsheim.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent