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Munteres Treiben im königlichen Park

Die WTCC ging am letzten Wochenende in Monza über die Bühne, einmal gewann BMW, einmal Alfa, die anderen Konkurrenten konnten kaum folgen.

Mit einem Sieg und insgesamt drei Podestplätzen hat BMW am Wochenende einen erfolgreichen Auftakt in das neue FIA World Touring Car Championship (WTCC) gefeiert.

Im ersten Lauf im Autodromo Nazionale di Monza feierte Dirk Müller vom BMW Team Deutschland einen Start-Ziel-Sieg. Die Plätze zwei und drei sicherten sich die Alfa-Romeo-Fahrer Gabriele Tarquini und Augusto Farfus jr.

Im zweiten Lauf gelang es allen BMW Piloten, WM-Punkte zu sammeln. James Thompson (Alfa Romeo) gewann das Rennen, Dirk Müller als Zweiter und BMW Team Italy-Spain Fahrer Antonio Garcia (ESP) als Dritter standen ebenfalls auf dem Podest. Jörg Müller (Hückelhoven) vom BMW Team Deutschland als Vierter sowie Europameister Andy Priaulx (GBR) vom BMW Team UK und Lokalmatador Alessandro Zanardi (ITA, BMW Team Italy-Spain) auf den Plätzen fünf und sieben komplettierten das gute BMW Gesamtergebnis.

Ein besonders erfreuliches Ergebnis für Zanardi, der in der letzten Saison ein sehr schwieriges Jahr erlebte. Es sieht so aus, als ob ihm die überarbeitete Lenkradschaltung viel besser passt, als im Vorjahr.

Wo war die Konkurrenz von Alfa und BMW? Seat konnte halbwegs mithalten, die Spanier hatten allerdings nicht unbedingt viel Rennglück. Die Honda des JAS-Teams sahen am Anfang nicht so schlecht aus, fielen im weiteren Rennverlauf aber zurück. Das Debüt von Chevrolet verlief besser als befürchtet: Die Mannschaft verkürzte den enormen Rückstand, den sie bei den Testfahrten noch aufgerissen hatten deutlich, das lässt für die Zukunft hoffen. Bei Ford lief es hingegen überhaupt nicht, neben Technik-Defekten wurde man zu allem Überfluss auch noch von der Strecke gedrängt...

Damit führt BMW-Pilot Dirk Müller die Fahrerwertung der ersten Tourenwagen-WM seit 1987 mit 18 Punkten an. Dahinter folgen Thompson (Alfa Romeo, 12) und Garcia (BMW, 10). In der Herstellerwertung hat BMW nach den ersten beiden WM-Läufen mit 29 Punkten die Spitzenposition vor Alfa Romeo (25) und SEAT (4) inne.

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