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2006 - ein Renault-Rekordjahr?

Renault weist eine beeindruckende Punktequote von 72 Prozent auf, und Fernando Alonso war heuer bei jedem der sieben Rennen auf dem Podium.

Renault legte einen wahrlich beeindruckenden Start in die aktuelle Formel-1-Saison hin. Dies lässt sich auch an einigen interessanten Zahlen ablesen. Die wichtigste Größe in diesem Zusammenhang: die 26 - wie in R26 und RS26. Das Chassis/Motor-Paket erfüllt sämtliche Erwartungen, die es seit seinem Debüt im vergangenen Juni weckte.

Bislang erwies sich die Kombination bei fünf von sieben Saisonläufen als unschlagbar. Hinzu kommen vier Pole Positions und zwei schnellste Rennrunden. Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella fuhren mit dem R26 insgesamt neunmal auf das Podium und starteten insgesamt sechsmal aus der ersten Reihe. Beide Rennwagen absolvierten bisher rund 4.000 Rennkilometer, davon mehr als 1.300 Kilometer in Führung liegend. 91 von 126 möglichen WM-Punkten bedeuten eine Quote von 72 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr lag sie bei 60 Prozent.

In puncto Quote steht auch Alonso derzeit besser da als vor einem Jahr: Dem Spanier gelang bei den bisherigen sieben Saisonläufen stets der Sprung auf das Podium; vier Siege fuhr er bislang ein. Mit 64 von möglichen 70 Zählern liegt seine Punktequote bei 91 Prozent. Beim Grand Prix von Monaco am vergangenen Wochenende nahm er zum 13. Mal in Folge an einer Siegerehrung teil. In der ewigen Statistik belegt Alonso damit den zweiten Platz hinter Michael Schumacher, der von 2001 bis 2002 sogar 19 Mal in Folge auf dem Siegerpodest stand.

Das Punktekonto von Fisichella weist nach sieben Rennen 27 Punkte auf. Der Italiener liegt damit auf Rang drei der WM-Wertung. Seine Punkteausbeute liegt bei 29 Prozent - im Vergleich zu 24 Prozent zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Er siegte beim Grand Prix von Malaysia, wo er auch die Pole Position eroberte, und kam beim Rennen in Barcelona auf das Podium.

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