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Kämpferherz ersetzt Kämpferherz

Er kämpfte wie ein Löwe - nach seinem grandiosen Renn-Auftritt als Montoya-Vertretung in Bahrain 2005 kehrt Pedro de la Rosa nun ins GP-Cockpit zurück.

Michael Noir Trawniczek

Wie ein Löwe hat er gekämpft, hat Jenson Button, Rubens Barrichello und Mark Webber bezwungen und einen tollen fünften Platz belegt - der Auftritt von Pedro de la Rosa, als er im Vorjahr in Bahrain den verletzten Juan Pablo Montoya ersetzen durfte, ist noch gut in Erinnerung. Was für ein Kämpferherz! Und im nächsten Rennen lieferte Alex Wurz einen nicht minder eindrucksvollen Auftritt im Montoya-McLaren...

Während Wurz zu Williams gewechselt ist, arbeitet De la Rosa immer noch als McLaren-Tester - am kommenden Wochenende, beim Grand Prix von Frankreich, wird der 35jährige De la Rosa ein Renn-Comeback geben - abermals im Wagen von Montoya, der für 2007 einen Vertrag in der US-Topserie NASCAR unterschrieben hat und von McLaren per sofortiger Wirkung von seinen Verpflichtungen befreit wurde.

Natürlich hat auch Juan Pablo Montoya ein großes, ein sehr großes Kämpferherz in die Formel 1 eingebracht, für manche war es sogar ein bisschen zu kämpferisch - jedenfalls wird der Verlust, den der Abgang JPM's zweifellos darstellt, durch den Einsatz von De la Rosa durchaus ein wenig abgefedert.

Für den Spanier ist die Rückkehr in die Startaufstellung eine unerwartete und späte Chance - man darf davon ausgehen, dass De la Rosa alles unternehmen wird, um sich am Ende vielleicht sogar für 2007, für das zweite McLaren-Cockpit neben seinem Landsmann Fernando Alonso zu empfehlen. Zugleich weiß auch De la Rosa: Stimmt seine Leistung nicht, wäre da ein Gary Paffett oder auch ein Lewis Hamilton, die bereits heftig in den Startlöchern scharren.

Sollte Pedro de la Rosa jedoch ähnlich herzerfrischend ans Werk gehen, wie er das im Vorjahr getan hat, wird er sich wohl keine Sorgen machen müssen, zumindest nicht in der laufenden Saison...

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