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Yuji Ide vor dem Rauswurf?

Die Leistungen von Formel-1-Rookie Yuji Ide stoßen langsam auch bei Super Aguri auf Unmut. Fährt der Japaner in Imola bereits sein letztes F1-Rennen?

Eine große Überraschung war die Verpflichtung von Yuji Ide als zweiter Pilot bei Super Aguri sicher nicht. Der 31jährige wurde seit Jahren von Aguri Suzuki unterstützt. Als Vizemeister der Formel Nippon des Vorjahres brachte er an sich auch gute Voraussetzung für einen Formel-1-Start mit, doch nach nur drei Rennen regt sich im jungen Team offenbar ein wenig Unmut.

Während Takuma Sato es schafft, mit einem vier Jahre alten - wenngleich stark veränderten - Arrows-Chassis rundenlang einige Gegner in besseren Autos hinter sich zu halten, fährt Ide zumeist einsame Rennen. Im Rennen ist Sato pro Runde gleich einige Sekunden schneller als Ide. Sehr lange kann sich die Teamführung diesen Tatsachen nicht mehr verschließen.

"Leider hat sich Ide nicht so stark verbessert, wie wir in Bahrain noch gehofft hatten", so Team-Manager Daniele Audetto. "Wir sollten ihn bald ersetzen." Vor Imola wird ein Ersatz aber wohl noch nicht gefunden sein. "Davon gehe ich nicht aus", so der Italiener. Möglich wäre eine Verpflichtung von Satoshi Motoyama, der bereits 2003 einen Jordan testete.

Ungeachtet der Personalquerelen wird Super Aguri in der kommenden Woche in Barcelona weiter an Verbesserungen der SA05-Chassis feilen, die nun doch länger als anfänglich geplant im Einsatz sein werden. Neben Versuchen mit Bridgestone sind vor allem Neuentwicklungen geplant, die das Chassis näher an das Gewichtslimit bringen sollen.

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