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Montoya mit neuer Motor-Version Schnellster!

Im zum Teil verregneten Silverstone wird bereits wieder an den Boliden gefeilt. Bestzeit fuhr Montoya (McLaren) vor Button (Honda). Wurz (Williams) 6., Klien (Red Bull) 7.

Noch vor ihrer Abreise aus Imola schickten zahlreiche Formel-1-Verantwortliche Stoßgebete gen Himmel, um für die bevorstehenden Testfahrten in Silverstone gutes Wetter zu bekommen - doch diese wurden offenbar nicht erhört: Rund um die 5,141 Kilometer lange Strecke im britischen Northampton herrschten heute durchgehend regnerische Bedingungen.

Bestzeit fuhr Juan-Pablo Montoya (McLaren-Mercedes/42 Runden) in 1:21.071 Minuten, wobei die Verhältnisse am Nachmittag nicht mehr ganz so schwierig waren wie zu Beginn der Session, als sich die acht Teams und 14 Fahrer kaum außerhalb der Boxengasse blicken ließen. Hinter Montoya landeten drei weitere Piloten mit knappem Rückstand: Jenson Button (Honda/+ 0,072/59 Runden), Heikki Kovalainen (+ 0,170/85 Runden) und Fernando Alonso (beide Renault/+ 0,240/31 Runden).

Aufgrund des Regens war an eine ernsthafte Fortführung der Entwicklungsprogramme natürlich nicht zu denken, weil die Fahrer von den Teams angehalten wurden, die Autos nicht unnötig aufs Spiel zu setzen. Dennoch kam es naturgemäß zum einen oder anderen Dreher, doch alle Zwischenfälle gingen mehr oder weniger glimpflich aus. Nur David Coulthards (13./+ 2,706/14 Runden) Red-Bull-Ferrari musste einmal per LKW an die Box zurückgebracht werden, allerdings nach einem technischen Defekt - genau wie auch Alonsos Renault.

Im Mittelfeld setzte sich die bereits in Imola ansatzweise zu erkennende Tendenz fort, dass es im Mittelfeld dieses Jahr knapper als je zuvor zugeht - zwischen dem fünftplatzierten Anthony Davidson (Honda/+ 1,012/68 Runden) und Alexander Wurz (Williams-Cosworth/+ 1,264/86 Runden) lagen lediglich 252 Tausendstelsekunden, aber gleich drei Fahrer: Christian Klien (Red-Bull-Ferrari/37 Runden), der genau wie Coulthard einmal ausrollte, Nico Rosberg (Williams-Cosworth/107 Runden) und Jacques Villeneuve (BMW Sauber F1 Team/57 Runden).

Wertvolle Regenerfahrung konnte trotz eines Defekts BMW Sauber F1 Team Testfahrer Robert Kubica sammeln, der mit 1,648 Sekunden Rückstand nach 58 Runden Zehnter wurde, gefolgt von Neel Jani (Toro-Rosso-Cosworth/+ 2,280/84 Runden), Pedro de la Rosa (McLaren-Mercedes/+ 2,469/37 Runden), Coulthard und dem Schweizer Giorgio Mondini (MF1-Toyota/+ 3,396/24 Runden), der in Kuala Lumpur und Imola als Freitagsfahrer bereits Grand-Prix-Luft schnuppern durfte.

Testzeiten

 1.  Montoya       McLaren     1:21.087   41
 2.  Button        Honda       1:21.118   59
 3.  Kovalainen    Renault     1:21.232   86
 4.  Alonso        Renault     1:21.309   32
 5.  Davidson      Honda       1:22.085   68
 6.  Wurz          Williams    1:22.216   91
 7.  Klien         Red Bull    1:22.228   36
 8.  Rosberg       Williams    1:22.256  108
 9.  Villeneuve    BMW         1:22.258   58
10.  Kubica        BMW         1:22.712   58
11.  Jani          Toro Rosso  1:23.350   84
12.  de la Rosa    McLaren     1:23.358   38
13.  Coulthard     Red Bull    1:23.770   15
14.  Mondini       MF1         1:24.471   25

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