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3-Stunden-Rennen Brno: Bericht Beck

Nicht nach Wunsch

Es gibt Wochenenden, da läuft einfach alles. Zu diesen zählte das Rennwochenende beim "Herbstpreis" am Automotodrom Brno gehörte für Michael Zottl und das Team Beck Motorsport jedenfalls nicht.

Die Misere begann im ersten Training: Am Citroen Saxo VTS stellten sich unerklärliche Benzindruckschwankungen ein. Auch im Qualifying trat das Problem auf, dementsprechend schlecht war die Startposition für das sonntägliche 10-Runden-Rennen. Im Qualifying schaute nur der magere elfte Startplatz (von 22 Startern) heraus. Damit war die Jagd um den Meistertitel in der Klasse bis 1.600ccm in ernsthafter Gefahr.

Nach dem Qualifying begab sich das Team auf intensive Suche nach dem Fehler, leider ohne echten Erfolg. Zur Fehlersuche hatte Michael Zottl am Samstag-Nachmittag leider auch Zeit genug, denn der BMW M3 des Valek-Teams, mit dem das 3-Stunden-Rennen hätte gefahren werden sollen, blieb regungslos an der Box: Elektronikdefekt.

Am Sonntag Vormittag blieb der Startplatz in Reihe 5 leer: Nach Motoraussetzern im Warm-Up gab es wieder Hektik in der Beck-Box. Ein vierter Platz in der Klasse war die Vorgabe für den Titel, jetzt musste Michael Zottl am Start das gesamte Feld vorbeiziehen lassen. Zeit für eine neue Aufholjagd, bei der jedoch das Auto nicht mitspielte.

Mit kollabiertem Benzindruck rollte der Saxo zur Halbzeit des 10-Runden-Rennens für einen gänzlich ungeplanten Tankstop an die Box – in einem so kurzen Sprintrennen ein herber Schlag. Mit vollem Tank lief die Sache leidlich, bis die Offiziellen eine späte Durchfahrtstrafe aussprachen (für die es sicher auch einen Grund gibt, der interessant zu wissen wäre). Rang 6 in der Klasse war nach all der Turbulenz die Ausbeute, damit ist der Meistertitel leider weg. Bleibt die Hoffnung auf ein besseres Jahr 2007!

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