MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Unbelohnte Leistung

Die Top 5 als Plansoll, fünfter Startplatz, letztlich auch fünfter Endrang für Renauer Motorsport beim „Großen Herbstpreis von Brünn“.

Ex-Skistar Hans Knauß und der Leopoldsdorfer Manfred Jurasz fuhren auf dem Masaryk-Ring ein starkes Rennen, das erwartungsgemäß der tschechische Favorit Antonin Charouz im DTM-Mercedes für sich entschied.

Auf dem Siegespodest hätten aber durchaus auch die österreichischen Remus-Piloten stehen können, resümiert Teamchef Sepp Renauer: „Ein Elektrikdefekt beim ersten Boxenstopp hat uns drei Minuten gekostet.“ Ein sicherer dritter Rang war dahin. „Bis dahin lief es hervorragend, Knauß lag nur neun Sekunden hinter dem Zweitplatzierten.“

Hans Knauß hatte einen fulminanten Start hingelegt, mit seinem Porsche 911 GT 3 zwei Konkurrenten überholt und sich auf Rang drei festgesetzt. Selbst ein Dreher nach einem Ausrutscher brachte den Schladminger nicht von der Bahn. „Ich bin auf einem Ölfleck ausgerutscht, hatte aber den Wagen stets unter Kontrolle“, meinte Knauß, nachdem er das Steuer an seinem Partner Manfred Jurasz übergab. „Schade drum, wir hätten nach dem zweiten Platz von Most erneut auf dem Siegerpodest stehen können“, trauerte der Langstreckenspezialist dem dritten Rang nach. In einer Aufholjagd konnte der Rückstand zwar verringert, aber nicht mehr wettgemacht werden.

Der Herbstpreis war für Hans Knauß der zweite Einsatz auf der Brünner Rennstrecke: „Ein großes Erlebnis, die Streckenkenntnis aus dem FIA-GT-Rennen im Frühjahr umsetzen zu können. Im Qualifiing auf Rang fünf zu fahren, war schon ganz beachtlich. Leider kam im Rennen dann das Pech mit der Batterie dazu. Ich glaube sogar, dass wir Zweite hätten werden können.“ Diesen Rang nahm der Slowake Rudolf Machanek ein, der Knauß nach dem Rennen ebenfalls zur starken Leistung gratulierte.

In diesem 3-Stunden-Rennen bestätigten die Österreicher ihre im Training und Qualifiing gezeigten Leistungen, wie Sepp Renauer seinen Piloten bescheinigte: „In Most hatten wir das Glück auf unserer Seite, diesmal eben nicht. Vielleicht klappt es ja dann beim nächsten Einsatz in Brünn am 20. Oktober wieder.“

Auch in die FIA-GT-Serie kehrt das Renauer-Team zurück, Für den Lauf am Hungaroring am 30.9./1.10. hat man zwei Fahrer aus Ungarn gewinnen können.

Großer Herbstpreis Brünn, Endstand nach drei Stunden:

1. Charouz/Nimc/Janis, CZ, AMG M 3000 Mercedes, 81 Runden
2. Machanek/Racz, SK, Porsche 911 GT 3, -1 Runde
3. Bezak/Studenic, CH/SK, Porsche 911 GT 3, -1 Runde
4. Konopka/Rosina, SK, Porsche 911 GT 3, -2 Runden
5. Knauss/Jurasz, Renauer Motorsport, Porsche 911 GT 3, -3 Runden

News aus anderen Motorline-Channels:

3-Stunden-Rennen Brno: Bericht Renauer

Weitere Artikel:

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?