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Neues aus der Welt des Motorsports

Foto: Lesley Ann Miller, LAT

Champcar-Cockpit steht für Klien bereit

Bis zum 10. September hat Christian Klien noch Zeit, um sich die Red-Bull-Offerte eines Stammcockpits in der amerikanischen Champcar-Serie durch den Kopf gehen zu lassen. Nach aktuellem Stand möchte der 23jährige aber lieber in der Formel 1 um einen Rennvertrag pokern.

Helmut Marko hatte bei seinem Besuch des Denver Grand Prix ein Cockpit für Klien ausgehandelt. "Christian muss sich rasch entscheiden, da es ja auch noch viele Dinge zu klären gibt - zum Beispiel Sponsoren oder Testfahrten", wird der Grazer von
sport1.at zitiert.

Mario Illien möchte in der MotoGP siegen

Mario Illien hat sich als Motorenkonstrukteur schon viele Siegespokale sichern können, in der Formel 1 ebenso wie in der CART-Serie. Das Auto-Kapitel ist nun aber geschlossen, sein neues Betätigungsfeld ist die MotoGP.

Auch wenn die 800-Kubikzentimeter-Formel erst 2007 in Kraft tritt, wird der MotoGP-Prototyp schon am 15. Oktober in Portugal seine Rennpremiere feiern. Im kommenden Jahr wird dann der Rennbetrieb richtig aufgenommen, die Zielsetzung ist dabei ehrgeizig: Bis 2010 soll der WM-Titel her.

"Wir haben in der Formel 1 und auch in den USA demonstriert, dass wir die Arbeit genauso gut machen können wie die großen Unternehmen", erklärte Illien dem Independent. Gesucht wird aber noch ein Partner für die WM-Einsätze, KTM sagte bereits ab. "Mit dem heutigen Reglement ist die MotoGP zu teuer, ein Einstieg ist für ein Werk wir KTM betriebswirtschaftlich nicht darstellbar", so Firmenchef Stefan Pierer in der Motorsport aktuell.

A1GP: Fittipaldi buhlt um Senna

Brasilien-Teamchef Emerson Fittipaldi hat vor, in der kommenden A1GP-Saison mit zwei klingenden Namen an den Start zu gehen: Nelson Piquet junior soll nach aktuellem Stand als erster Fahrer zum Zug kommen und sich dann mit Bruno Senna abwechseln.

Fittipaldi: "Ich möchte Bruno einen Test anbieten", wird der ehemalige Formel-1- und CART-Champion vom britischen Fachmagazin Autosport zitiert. "Er war in diesem Jahr sehr beeindruckend unterwegs, obwohl er die Last des großen Senna-Namens auf seinen Schultern trägt und obwohl er noch sehr unerfahren ist."

Senna selbst kann sich ein Engagement durchaus vorstellen: "Es ist eine nette Meisterschaft, in der man gut lernen kann, daher würde ich mich über einen Test freuen", sagte der 22jährige, der allerdings zugibt, noch nicht konkret mit Fittipaldi darüber gesprochen zu haben.

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