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Alfa und BMW ist komplett

Das Feld der WTCC-Werksautos ist so gut wie komplett, Alfa Romeo und BMW hat alle Plätze vergeben, der Lada-Werksbolide steht vor ersten Tests.

Johannes Gauglica

Die WTCC-Rennen in Monza und Magny-Cours werden heuer besonders große Felder sehen: die italienische Superturismo-Meisterschaft ergänzt an diesen Wochenenden das WM-Feld. Nachdem auch die Italiener auf Yokohama-Reifen rollen, sind die italienischen Teilnehmer voll WTCC-punkteberechtigt.

Alfa Romeo hat indes seine WTCC-Truppe beisammen, die drei 156er von N.Technology (ehemals Autodelta, ehemals Nordauto) werden von Augusto Farfus, Giani Morbidelli und Salvatore Tavano gesteuert.

Auch bei BMW ist der letzte Fahrerplatz besetzt: Marcel Costa wird bei BMW Italy-Spain Teamkollege von Alex Zanardi. Der 27-jährige Spanier war 2002 der Formel-3-Meister seines Landes, er wurde bereits seit dem letzten Test als Nachfolger des eher glücklosen Antonio Garcia gehandelt.

Die arrivierten Herstellern testen munter weiter (BMW mit dem neuen 320si in Monza, Seat und Chevy in Albacate), daneben wurden die Rennautos auch am Autosalon in Genf ausgiebig präsentiert.

Die Newcomer des heurigen Jahres waren allerdings absent: Zollschwierigkeiten verhinderten die zeitgerechte Anreise des ersten komplettierten Lada 21106 in die Schweiz. Aber aller Skepsis zum Trotz: es gibt ihn!

Dieser Tage ist das Auto beim Technik-Partner M-Tec Sport in Deutschland eingetroffen und wird hier für die ersten Testkilometer auf europäischen Rennstrecken vorbereitet; den ersten Pressetermin gibt es beim Medientag der WTCC am 21. März in Monza.

Aller anfänglichen Skepsis zum Trotz scheint also auch das Lada-Projekt auf Touren zu kommen. Über die Fahrer-Besetzung ist bis jetzt noch nichts bekannt. Jedenfalls gibt es demnächst ein dazugehöriges Videospiel. Ganz nebenbei hat AvtoVAZ mittlerweile auch einen werksseitigen Angriff auf die Dakar-Rallye 2007 bekanntgegeben.

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