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Hondas Earth Car sorgt für Wirbel

Mit seiner neuen Lackierung wollte das Honda-Team ein Zeichen setzen, diverse Umweltschutz-Organisationen üben daran aber Kritik.

Es ist schon irgendwie paradox, wenn ausgerechnet ein milliardenschwerer Automobilkonzern mit seinem nicht gerade auf Wirtschaftlichkeit ausgelegten Formel-1-Projekt eine Vorreiterrolle im Umweltschutz spielen möchte, doch genau das plant Honda mit seiner neuen Lackierung im Globus-Look samt Spendeninitiative - eine Vision, die durchaus zu Diskussionen führt.

Denn während Hondas Konzept, ohne Sponsorlogos anzutreten, in Formel-1-Kreisen durchaus für Aufsehen gesorgt hat, können sich diverse Umweltschutzorgani-sationen nicht dafür erwärmen: Kritisiert wird beispielsweise, dass die Fahrer zur Präsentation der Aktion extra nach London eingeflogen wurden - nicht unbedingt eine vorbildliche Aktion, so kritische Stimmen.

Ob Haarspalterei oder nicht, fest steht, dass beispielsweise die "Freunde der Erde" recht hart mit Honda ins Gericht gehen: «Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Honda zu einem Umweltschutzbewusstsein aufrufen will, gleichzeitig aber am vielleicht Umwelt verschmutz-endsten Sport der Welt teilnimmt», so eine Sprecherin der Organisation.

Übrigens verweigert auch Greenpeace dem Honda-Konzept seine Unterstützung.

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