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"Mehr Zeit mit den Ingenieuren..."

Dass die neuen Regeln seine aktive Zeit im Cockpit stark reduzieren, ist das eine. Doch Klien kann der Situation auch Positives abgewinnen.

Natürlich wäre Christian Klien in diesem Jahr viel lieber Rennen gefahren, aber nach seiner Trennung von Red Bull hat er bei Honda als Testfahrer eine neue Heimat gefunden. Dabei schielt der 24-Jährige auf das Cockpit von Rubens Barrichello, das am Ende der Saison wohl frei werden wird, wenn der Brasilianer seinen Helm an den Nagel hängt.

Denn als Testfahrer hat man seit dieser Saison wenig Freude, dürfen die Teams doch an den Grand-Prix-Freitagen kein drittes Auto mehr einsetzen und während der Saison bei Tests nur noch mit einem Auto auf die Strecke gehen: "Meine Zeit im Auto ist reduziert", klagt Klien gegenüber der Zeitschrift Motorsport aktuell.

Doch der Vorarlberger sieht die aktuelle Situation positiv: "Ich habe mehr Zeit, mich mit Ingenieuren zu unterhalten, noch mehr in technischen Belangen zu lernen. Ich habe mich mit Massa und Alonso unterhalten, die beide überzeugt sind, dass sie in ihrer Zeit als Testfahrer enorm viel lernten. Das will ich auch."

Der Rennfahrer reist auch zu allen Rennen, ist bei jeder Besprechung dabei: "Erstens muss ich auf aktuellem Stand sein, falls ich einspringen müsste, zweitens will ich auch selbst wissen, was im Detail läuft. Und lernen kann ich dabei auch viel." Den nächsten Testeinsatz hat Klien übrigens laut Plan erst nach dem Spanien-Grand-Prix - zwei Tage in Le Castellet.

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