MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Hülkenberg schwimmt zum Sieg

In einem spektakulären Regenrennen feierte ASM-Pilot Nico Hülkenberg in Zandvoort seinen zweiten Saisonsieg in der Formel 3 Euro Serie.

Sébastien Buemi (Mücke Motorsport) und Romain Grosjean (ASM) belegten auf der 4,307 Kilometer langen Strecke in den Niederlanden die Ränge zwei und drei. Der 18jährige Schweizer Buemi reduzierte damit seinen Rückstand auf Grosjean, den Führenden in der Gesamtwertung, auf neun Zähler.

Hülkenberg lag bereits an der Spitze des Rennens, als es in der siebenten Runde zu regnen begann. Alle außer Yelmer Buurman (Manor Motorsport) wechselten auf Regenreifen, der Niederländer übernahm folglich zwischenzeitlich die Führung. Es dauerte bis zur 14. Runde, ehe Hülkenberg wieder am Niederländer vorbeizog. Den ersten Platz gab der ASM-Pilot bis ins Ziel nicht mehr ab.

Nico Hülkenberg (ASM): „Am Start ging ich in Führung und konnte gleich einen kleinen Vorsprung herausfahren. Dann begann es zu regnen. Den Boxenstopp zum Reifenwechsel machte ich zum optimalen Zeitpunkt. Danach fuhr ich das Rennen nach Hause.”

Sébastien Buemi (Mücke Motorsport): „Mein Start war ziemlich schlecht. Mein Reifenwechsel auf Regenreifen war leider eine Runde zu spät. Danach hing ich beim Überrunden ungefähr fünf Runden hinter Cyndie Allemann fest. Allerdings hätte ich Nico Hülkenberg sowieso nicht eingeholt, denn sein Vorsprung war schon zu groß.”

Romain Grosjean (ASM): „Heute machte ich den ersten Boxenstopp meines Lebens, nur leider eine Runde zu spät. Trotzdem bin ich glücklich über meinen dritten Platz, denn schließlich startete ich nur von der achten Position. Ich habe weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung gesammelt.”

News aus anderen Motorline-Channels:

F3ES: Zandvoort

Weitere Artikel:

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Grand Prix von Kanada: 29 Runden lang ein Herzschlag-Thriller, dann entscheidet die Mercedes-Technik - McLaren verzockt sich am Start mit falscher Reifenwahl

24h Nürburgring, Spa, Zandvoort

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.