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Neues aus der „Königsklasse”

Keine Sabotage bei Renault

Beim Großen Preis von Spanien mussten beide Renault-Piloten zu einem unfreiwilligen Zusatz-Tankstopp an die Box kommen, weil die Boliden nicht mit der richtigen Benzinmenge betankt werden konnten. Seltsam war, dass der zuvor direkt am Endstück der Tankanlage erfolgte Test funktionierte und es zudem an beiden Autos Probleme gab.

Spekulationen, wonach die Franzosen ein Sabotage-Opfer geworden sind, hat ein Sprecher gegenüber ESPN zurückgewiesen: "Nein, überhaupt nicht. Es hatte vielmehr mit einem zufällig auftretenden Fehler zu tun." Das Team hat einen Bedienungsfehler ausmachen können, der ab dem kommenden Rennen in Monte Carlo nicht mehr passieren sollte.

Berger schwärmt von Sébastien Bourdais

In der vorigen Woche durfte Sébastien Bourdais in Le Castellet seinen zweiten Test für die Scuderia Toro Rosso absolvieren, in den Augen von Gerhard Berger hinterließ er erneut einen starken Eindruck: "Bourdais saß das zweite Mal in unserem Auto und ich muss sagen, er macht seine Sache sehr, sehr gut", wird der Österreicher von der Sport Bild zitiert.

Der ehemalige Formel-3000-Champ und dreimalige ChampCar-Meister möchte sich nach vielen Jahren endlich den Traum vom Start in der Formel 1 erfüllen. Die Entscheidung pro oder kontra soll nach einem weiteren Test im Juli in Spa-Francorchamps fallen.

Prodrive: Entscheidung in zwei bis vier Wochen?

Gary Paffett macht sich weiterhin Hoffnungen, 2008 für Prodrive Formel 1 zu fahren, doch Entscheidung ist diesbezüglich noch keine gefallen. Sein größter Joker: Als McLaren-Testfahrer kennt er das Chassis, auf das David Richards wahrscheinlich setzen wird, bestens.

"Wenn es zustande kommt, dann kann ich vielleicht sogar fahren, ohne getestet zu haben", erklärte der DTM-Fahrer gegenüber den Salzburger Nachrichten. "Ich kenne David schon lange, und er weiß, wozu ich fähig bin."

Eine endgültige Entscheidung über eine Zusammenarbeit zwischen Prodrive und McLaren werde in zwei bis vier Wochen fallen, kündigte Paffett an.

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