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Glock nützte die GP2 als Katapult für das GP-Comeback

Timo Glock kehrt bei Toyota nach 4 Jahren in ein F1-Renncockpit zurück - er nützte die GP2-Serie als Katapult für die Rückkehr. Eine Möglichkeit für Christian Klien?

Michael Noir Trawniczek

Oft heißt es: Wenn du einmal draußen bist aus der Formel 1, dann gibt es keinen Weg mehr zurück. Doch nach Alex Wurz (Renncomeback 2007) hat nun auch der Deutsche Timo Glock bewiesen, dass eine solche Rückkehr sehr wohl möglich ist, wenn man die entsprechende Leistung erbringt.

Das "Contract Recognition Board" hat beschlossen, dass Glock im kommenden Jahr gemäß seines Vertrags bei Toyota als Einsatzpilot tätig sein darf, zuvor hatte BMW Sauber Ansprüche auf Glock angemeldet, diese seien in dessen Vertrag als Testpilot inkludiert, war man bei dem Team überzeugt. Nach dem Beschluss des CRB gab man Glock aber frei - Dr. Theissen wünschte ihm alles Gute für die Zukunft..

Somit wird der GP2-Champion 2008 nach vier Jahren ins Renncockpit zurückkehren. 2004 absolvierte Glock vier Grand Prix für das Jordan-Team - weil es dort für 2005 kein Cockpit gab, wechselte Glock in die amerikanische Champ Car-Serie und wurde dort als bester Rookie Gesamt-Achter. 2006 kehrte Glock nach Europa zurück und versuchte sein Glück in der GP2-Serie - nachdem es im BCN-Team nicht wirklich lief, wechselte er zur Saisonmitte zu iSport International. Wo er 2007 den Meistertitel erringen konnte, zugleich arbeitete Glock als Tester für das Formel 1-Team von BMW Sauber. Bei Toyota wird Glock neben Jarno Trulli als Einsatzpilot zurückkehren.

Ein Hoffnungsschimmer für Piloten wie Christian Klien, der bei seinem Force India-Test sogar schneller als Stammpilot Adrian Sutil war. Vielleicht wäre sogar ein Renneinsatz in der GP2 für den Vorarlberger eine Möglichkeit, sollte sich kein F1-Renncokpit für 2008 ergeben? Schließlich könnte er so wieder Rennen bestreiten, die GP2 wäre als Bühne bestens geeignet, um die eigenen Fähigkeiten vor den F1-Bossen in die Auslage zu stellen. Dass mit den entsprechenden Erfolgen ein zweites Rennengagement in der Formel 1 möglich ist, hat Timo Glock nun bewiesen.

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