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Neuer Renault gleich mit Renndistanz

Giancarlo Fisichella absolvierte bei den Jerez-Testfahrten im neuen Renault R27 eine komplette Renndistanz, drehte als Tagesschnellster insgesamt 117 Runden.

Bei erneut sonnigen Bedingungen ging heute im südspanischen Jerez de la Frontera der zweite Testtag dieser Woche über die Bühne. Im Mittelpunkt des Interesses stand natürlich der Einsatz des neuen Renault-Boliden, der heute gleich in doppelter Ausführung unterwegs war - und am Ende auch Tagesbestzeit erzielte.

Giancarlo Fisichella erlebte einen wesentlich produktiveren Tag als gestern, spulte stattliche 114 Runden ab und kam auf eine Bestzeit von 1:20.193 Minuten, was einer Steigerung um eine halbe Sekunde gegenüber dem Auftakt entspricht. Allerdings kann man noch lange nicht von einer überragenden Performance sprechen, denn auf den Strecken- beziehungsweise auch auf den 2006er-Rekord fehlen nach wie vor viereinhalb Sekunden.

Außerdem blieb selbst Anthony Davidson im Interimsmodell von Super-Aguri-Honda nur um 73 Tausendstelsekunden hinter Fisichella zurück. Der Brite drehte 113 Runden. Ebenfalls unterwegs war Kazuki Nakajima (Williams-Toyota/+ 0,200), der mit 139 Umläufen im Interims-FW28B mehr als zwei komplette Renndistanzen zurücklegte, wieder einen tadellosen Eindruck hinterließ und zwischendurch auch mal Boxenstopps übte.

Abgerundet wurde das Klassement von Heikki Kovalainen im zweiten Renault R27, wobei der Finne im Gegensatz zu Fisichella zunächst einmal den Shakedown mit dem brandneuen Chassis absolvieren musste. Dennoch kam er auf immerhin 43 Runden - und auf die Spitze fehlten ihm lediglich 0,424 Sekunden. Was dies für die Konkurrenzfähigkeit des Weltmeisterteams im Jahr 2007 bedeutet, ist jetzt allerdings noch nicht seriös einzuschätzen.

Testzeiten

1.  Fisichella    Renault           1:20.193  114
2.  Davidson      S. Aguri-Honda    1:20.266  113
3.  Nakajima      Williams-Toyota   1:20.393  139
4.  Kovalainen    Renault           1:20.617   43

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