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Erneuter Ausfall auf dem Norisring

Die Pechsträhne von Martin Ragginger will einfach nicht reißen. Beim 5. Lauf zum Porsche Carrera Cup schied der Österreicher mit Motorschaden aus.

Nach dem freien Training auf dem 2.3 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg war die Welt für den UPS Porsche Junior noch in Ordnung. „Alles ist super gelaufen, das Auto war von Anfang an sehr gut auf der Bremse und die Traktion, die auf dem Norisring sehr wichtig ist, war bestens“, so der Österreicher nach den Plätzen fünf und zehn am Freitag.

Einen Tag später konnte der 19-jährige seine gute Leistung bestätigen. Trotz anfangs durch eine feuchte Strecke schwieriger Bedingungen und zwischenzeitlich roter Flagge im Zeittraining stellte der Carrera Cup Rookie seinen Porsche auf die fünfte Startposition. „Es war ein kurioses Qualifying und vor allem war es sehr schwierig, nach dem Abbruch mit 38 Autos auf der kurzen Strecke eine freie Runde zu finden“, so Martin Ragginger, „letztendlich ist mir das gelungen und deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem fünften Startplatz, vor allem weil ich weiß, dass wir auf die Distanz sehr schnell sind“.

Beim Rennen am Sonntag lief zunächst alles nach Plan für den UPS Porsche Piloten: „Ich hatte einen guten Start und konnte leicht vorne mitfahren und mich auf den vierten Platz verbessern“, erklärte der 19-jährige der bis zu einer Safety-Car-Phase seine Position verteidigen konnte, bei dem aber nachdem das Rennen wieder freigegeben wurde wie in den beiden Rennen zuvor das Pech wieder zuschlug. „Nach dem Restart war ich schon Dritter, als ich ein technisches Problem hatte und mit einem Motorschaden das Rennen aufgeben musste.“

Beim nächsten Lauf zum Porsche Supercup im französischen Magny Cours im Rahmen der Formel 1 am 1.Juli möchte der Youngster erneut angreifen: „Ich hoffe ich kann dann das Pech, dass ich derzeit an meinen Stiefeln zu kleben scheint endlich abschütteln und wieder ein gutes Ergebnis einfahren.“

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