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Kundgebung für das neue Projekt Spielberg

Eine neue Plattform und die Bürger der Region setzen sich für das neue Projekt Spielberg ein - am 30. März gibt es eine große Sympathiekundgebung.

Michael Noir Trawniczek

Seit 6. März liegt die Umweltverträglichkeitsprüfung für das "Projekt Spielberg neu" öffentlich auf - sechs Wochen lang können Einwände eingebracht werden. Auf dem Gelände des früheren Österreich- bzw. A1-Rings soll bekanntlich eine "Test- und Incentivestrecke mit Rennsporttauglichkeit" entstehen - eine abgespeckte Version des ursprünglich geplanten "Red Bull-Rings", wobei der Energy Drink-Konzern nur einer von mehreren Investoren ist.

Eine volkswirtschaftliche Studie hat ergeben, dass allein in der Planungs- und Errichtungsphase 117 Millionen Euro in die Region fließen und 1200 Arbeitsplätze geschaffen würden. Nach Fertigstellung könnten 300 Arbeitsplätze am neuen Ring vergeben werden.

Gestern stellte sich am Gelände des Rings die Plattform "Pro Projekt Spielberg neu" vor. Die Plattform möchte sich für eine Durchführung des Projekts einsetzen und aufzeigen, welch enorme Bedeutung das Projekt für die Region haben würde.

Kundgebung am 30. März

Am 30. März, ab 14 Uhr, wird die Plattform unter dem Motto "Jetzt daheb' mas!" eine groß angelegte Sympathiekundgebung auf dem Gelände des Rings veranstalten. Zudem sollen 10.000 Sympathie-Armbänder verteilt werden. Eine Brauerei unterstützte die Plattform und ließ 50.000 Sympathie-Bierdeckel drucken. Zudem werden die Schaufenster der Geschäfte in der Region mit alten Ö-Ring und A1-Ring-Plakaten verziert.

Der Knittelfelder SPÖ-Bezirksvorsitzende Gerald Schmid und der ÖVP-Bezirksparteiobmann Werner Amon wollen "geeint" das Gespräch mit Projektgegner Karl Arbesser suchen. Dieser hat bislang noch keinen Einwand artikuliert.

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