MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kundgebung für das neue Projekt Spielberg

Eine neue Plattform und die Bürger der Region setzen sich für das neue Projekt Spielberg ein - am 30. März gibt es eine große Sympathiekundgebung.

Michael Noir Trawniczek

Seit 6. März liegt die Umweltverträglichkeitsprüfung für das "Projekt Spielberg neu" öffentlich auf - sechs Wochen lang können Einwände eingebracht werden. Auf dem Gelände des früheren Österreich- bzw. A1-Rings soll bekanntlich eine "Test- und Incentivestrecke mit Rennsporttauglichkeit" entstehen - eine abgespeckte Version des ursprünglich geplanten "Red Bull-Rings", wobei der Energy Drink-Konzern nur einer von mehreren Investoren ist.

Eine volkswirtschaftliche Studie hat ergeben, dass allein in der Planungs- und Errichtungsphase 117 Millionen Euro in die Region fließen und 1200 Arbeitsplätze geschaffen würden. Nach Fertigstellung könnten 300 Arbeitsplätze am neuen Ring vergeben werden.

Gestern stellte sich am Gelände des Rings die Plattform "Pro Projekt Spielberg neu" vor. Die Plattform möchte sich für eine Durchführung des Projekts einsetzen und aufzeigen, welch enorme Bedeutung das Projekt für die Region haben würde.

Kundgebung am 30. März

Am 30. März, ab 14 Uhr, wird die Plattform unter dem Motto "Jetzt daheb' mas!" eine groß angelegte Sympathiekundgebung auf dem Gelände des Rings veranstalten. Zudem sollen 10.000 Sympathie-Armbänder verteilt werden. Eine Brauerei unterstützte die Plattform und ließ 50.000 Sympathie-Bierdeckel drucken. Zudem werden die Schaufenster der Geschäfte in der Region mit alten Ö-Ring und A1-Ring-Plakaten verziert.

Der Knittelfelder SPÖ-Bezirksvorsitzende Gerald Schmid und der ÖVP-Bezirksparteiobmann Werner Amon wollen "geeint" das Gespräch mit Projektgegner Karl Arbesser suchen. Dieser hat bislang noch keinen Einwand artikuliert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Bahrain-Test: Tag 3

Mercedes mit doppelter Bestzeit

Mercedes fuhr am letzten Tag der ersten Testwoche gleich doppelt die Bestzeit, hatte aber erneut kleinere Probleme - Lewis Hamilton löst rote Flagge aus

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können

Quartararo verlässt Yamaha

Quartararo wechselt 2027 zu Honda

Der MotoGP-Transfermarkt für 2027/28 nimmt Fahrt auf - Honda sichert sich die Dienste von Fabio Quartararo für die kommenden zwei Jahre

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird